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Accor-Mitarbeiter lernen die Zulieferfirmen der Hotelkette kennen und besuchten den Betrieb von Salesianer Miettex in Wien 22

Ein Blick hinter die Kulissen der Wäscherei

28.02.2013

Unter dem Motto „Meet the Best" startete Accor Hotels in Zusammenarbeit mit Textilzulieferer Salesianer Miettex die Initiative: Lieferanten kennenlernen und Ideen austauschen.

Ein Blick hinter die Kulissen wie Sackförderanlage
Abnahme Großteilewäschemangel

Quer durch alle Ränge – vom Hoteldirektor bis zum Stubenmädchen – hatten die Mitarbeiter der Accor Hotels bei der letztes Jahr gestarteten Initiative die Möglichkeit, in Betriebsführungen des Miettextilunternehmens Salesianer Miettex mehr über die Arbeitsvorgänge der Großwäscherei zu erfahren. Der langjährige Textilzulieferer der Hotelkette bot die Veranstaltungen in Niederlassungen in Tirol, Salzburg und zuletzt in Wien an. Beim Abschlusstermin in der Zweigstelle im 22. Bezirk fanden sich auch Dr. Andreas Philipp, GF von Salesianer Miettex, und Kris Vanden Eynde, Human-Ressources- Direktorin von Accor Österreich, ein, um ein erstes Resümee der vertieften Zusammenarbeit zu ziehen.

Mitarbeiter profitieren

„Ungewöhnlich, aber toll", zeigte sich Dr. Philipp erfreut über die seiner Aussage nach von Kundenseite einmalige Initiative der Accor Hotels. Zwar sei eine enge Zusammenarbeit in der täglichen Planung und im Qualitätsmanagement üblich, aber dass die belieferten Häuser auch mehr über die Vorgänge „hinter den Kulissen", der Arbeit in der Wäscherei, erfahren wollen und auch ihre eigenen Mitarbeiter hier hineinschnuppern lassen, ist besonders erfreulich. Die führende Qualität des Wäscherei-Unternehmens sah Vanden Eynde als einen Hauptgrund an, warum man sich entschloss, gerade mit diesem Lieferanten so ein Pilotprojekt zu starten. Auch die Bereitschaft, guten Gewissens Interna herzuzeigen, nannte sie als Voraussetzung.

Für die Mitarbeiter, die von den jeweiligen Hoteldirektoren für die Führungen ausgewählt wurden, sieht sie vor allem zwei Vorteile: Zum einen kann mit dem erworbenen Hintergrundwissen der Wert der Hygienestandards besser an die Kunden kommuniziert werden, etwaige Beschwerden oder Probleme der Gäste werden besser aufgefangen und erklärt. Zum anderen besteht die Möglichkeit, Ideen auszutauschen und Vorgänge mitunter zu verbessern, da hier alle Beteiligten zu Wort kommen und aus ihrem Alltag berichten können. Die Gespräche mit einzelnen Beteiligten bestätigten, dass wirklich für unterschiedlichste Mitarbeiterränge Textilien und deren Hygiene ein Thema im Arbeitsalltag sind. Für die Sales- und Marketing-Managerin vom Ibis Hotel Mariahilf, Angelika Pauer, etwa, die auch eine Wifi-Ausbildung zum
Hygiene-Manager absolviert hat.

„Ich gehe natürlich mit dem strengen Kundenauge durchs Hotel und möchte möglichst wenig von den Hygienemaßnahmen sehen. Hier erfahre ich aber auch, was für eine Arbeit dahintersteckt und warum manche Dinge so sein müssen, wie sie sind, oder was man tun kann, um Verbesserungen zu schaffen", stellte sie ihren Standpunkt in Sachen Wäschesauberkeit dar. Auch Johannes Rudrof, für Guest Relations im Mercure Grand Hotel Biedermeier Wien zuständig, kommt bei der Betreuung der Gäste und der Zusammenarbeit mit den Hausdamen mit dem Thema immer wieder in Berührung. „Lob und natürlich Beschwerden kommen zu mir. Zum Beispiel, dass die Wäsche nicht weich genug ist. Mit dem Wissen über die standardisierten Zusätze und Rücksicht auf Materialbeschaffenheit und Haltbarkeit kann man hier besser reagieren." Mit Herrn Bergmann, Sous-Chef des Ibis Wien Messe, war sogar ein Vertreter aus dem Küchenbereich dabei, denn auch bei der Küchenwäsche ist Hygiene ein Muss. Die angepeilte Vorgabe der Veranstaltung, Ideen für Verbesserungen auszutauschen und Synergieeffekte zu erzielen, wurde auch prompt bestätigt.

Zwischen Stubenmädchen sowie Sales-Mitarbeitern verschiedener Accor Hotels und den Miettex-Repräsentatoren entspann sich eine engagierte Diskussion, wie durch eine veränderte Abdeckung der Wäschesäcke diese am besten der Aufmerksamkeit der Gäste entzogen werden können, ohne die Arbeit der Bediensteten unnötig zu erschweren. Dr. Philipp appellierte an dieser Stelle auch an alle Häuser, Reklamationen sofort zu kommunizieren; ein „Bei den letzten Lieferungen gab es da was" bringe nichts, da nur durch genaue Rückverfolgung eine zuverlässige Evaluierung und Verbesserung stattfinden könne. Anschließend an Vorstellung und Diskussionsrunde ging es dann an den anschaulichen Teil. Die 26 Teilnehmer wurden in weiße Arbeitsmäntel gesteckt und unter Einhaltung der Hygienevorschriften durch den Wäschereibetrieb geführt.

Isabella Weippl

www.salesianer.com

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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