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Ein Hamburger in Wien

13.05.2010

Hagen Hoppenstedt war Sommelier des Jahres 2009 in Deutschland und ist nicht nur Maître im Hamburger Traditionshotel Vier Jahreszeiten. Seit anderthalb Jahren ist der aus Celle in Niedersachsen gebürtige Weinfachmann („Da ist man in Hamburg noch lange kein Hamburger") auch aktiv in Wien tätig und einmal im Monat in Österreich.

Hagen Hoppenstedt und Thierry Voyeux (GF Café Oper) lieben Wien

Als Konsulent hat er dem Café Oper Wien, direkt in der Staatsoper gelegen, ein neues und erfolgreiches Gesicht gegeben. Wie so oft liegt es an den Details, ob ein Konzept funktioniert oder nicht. Die vormals sehr nüchterne Innenraumgestaltung wurde durch die Hand des Künstlers Reinhold Sautner belebt, die Lüftungsschächte aus Metall zieren nunmehr Arbeiten im Stil des Pointilismus, die orignal Thonet-Garnituren wurden mit feiner Tischwäsche appetitlicher gemacht. Im Oktober 2009 wurde die Wiedereröffnung unter den neuen Eigentümern Andreas Mautner und Dr. Ronald Crone gefeiert: Hoppenstedt berücksichtigte von Anfang an die künstlerische Positionierung eines Gastronomiebetriebs im Rahmen eines Hauses wie der Wiener Oper – der Abend wurde von Donna Brown am Piano mit Gospelsongs gefeiert.

„In Richtung Kunst und Wein wird es auch weiterhin gehen – ich möchte erreichen, dass auch die Wiener gerne das Café Oper besuchen." Mit seiner Passion für den österreichischen Wein wird ihm das wohl gelingen. Bei seinen Aufenthalten in Österreich besucht Hoppenstedt regelmäßig Weingüter – die von ihm betreuten vier Weinkarten in Hamburg (ca. 30.000 verkaufte Flaschen im Jahr) spiegeln diese Freude am Wein aus Österreich wider.

Heuer war Hagen Hoppenstedt erstmals Mitglied der Verkostungsjury für den ÖGZ Weißweinguide „Österreichs beste Weißweine 2010", der am 28. 5. erscheint. „Eine großartige Erfahrung, während einer ganzen Woche über 400 Weine blind zu verkosten – ich finde es toll, dass dabei auch Weingüter eine Chance haben, von denen ich noch nie gehört habe. Solche Newcomer möchte ich besonders fördern", so der erfolgreiche Sommelier. Ein weiteres Standbein ist der „Milde Hoppenstedt", ein Kultbirnenbrand, den es nur in großen Hotels Deutschlands gibt – und im Café Oper Wien.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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