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Ein Platz an der Sonne

30.06.2004

In Zeiten des Städtetourismus und der immer längeren Sommersaison ist die ansprechende (passende) Gestaltung eines Schanigartens oder eines „Gastraumes unter freiem Himmel“ von essentieller geschäftlicher Bedeutung.

Wagen Sie den Blick über Nachbar´s Zaun, denn „abkupfern“ ist bei Schanigärten durchaus üblich. Gastronomen schauen sich Gastgärten an, die ihren Vorstellungen entsprechen und reden auch mit den Betreibern über deren Erfahrungen und die angefallenen Kosten. Im Sommer wird der „Gastraum unter freiem Himmel“ bevorzugt, die Mehrzahl der Gäste nimmt draußen Platz, nur wenige suchen bei schönem Wetter das Lokalinnere auf.

Sozialer Kontakt
Das Sitzen im Freien verheißt aber nicht nur frische Luft, Sonnenschein, Ausblick, sondern vielfach auch sehen-und-gesehen-werden, also sozialen Kontakt, Kommunikation, Auftritt, Lifestyle. Je nach Charakter und Lage des Betriebes ist dieser Aspekt des Gastgartens mehr oder weniger ausgeprägt, erfordert also vom Betreiber Aufmerksamkeit in der Andeutung, Herstellung oder auch Adaptierung des richtigen Rahmens, der das Wohlbefinden des Kundenkreises sicherstellt.
Es ist Tatsache, dass der moderne Kunde diejenigen Lokale füllt, die eine Nähe zu jenem Trend der Zeit erkennen lassen, der anderswo von der Architektur vorgegeben wird. Die Mittel zur Verbesserung und Modernisierung sind ja reichlich vorhanden. Wie nie zuvor stehen Gartenmöbel, Schirme und Zubehör für verschiedenste stilistische, materialmäßige, aber auch preisliche Ansprüche zur Verfügung, so dass die fällige Renovierung nicht nur eine bessere Optik bringt, sondern sich auch rechnet beziehungsweise bald amortisiert.

Die dritte Dimsion
Der Schirm soll vor Sonne schützen, der Gastgartenschirm hat aber auch noch andere Funktionen: Die von weitem sichtbare “Skyline” der Platzbeschirmung zeigt schon den Charakter eines Gastgartens, sein Niveau. Größere dachartige Schirme vermitteln ein gutes Raumgefühl und schaffen angenehme Licht- und (besonders am Abend) auch Temperaturverhältnisse, geben ein Ambiente der Geborgenheit und verhindern die Flucht der Gäste beim nächsten kleinen Regenschauer. Insbesondere der größere Schirm ist hier in punkto Erscheinung und Standsicherheit, Windfestigkeit und Platzausnützung den kleinen Schirmen - deren buntes Stangengewirr oft eine echte Behinderung des Gartenbetriebes darstellt - weit überlegen, von der Lebensdauer abgesehen. Blaha Gartenmöbel verweist hier auf sein sehr großen Angebot von Großschirmen wie “Castello” in den Formen quadratisch, rechteckig oder rund mit einer durchschnittlichen Größe von 350 bis 600 cm. Der Schirm kann mit oder Antriebsmotor auch von Damen bequem geöffnet und geschlossen werden. Für stimmungsvollen Abendbetrieb ist eine Beleuchtung lieferbar. Gestänge und Mast sind aus nahtlosen Aluminiumprofilen. Das wasserabweisende Schirmdach ist immer im Gleichgewicht, der Schirm schließt sich über der Tischhöhe und ist geöffnet windsicher bis 50km/h. Ein Schirm von bisher nicht bekannter Stabilität und Bedienungsfreundlichkeit.

Zubehör
Bei den aktuellen Metallmöbeln in den Trendfarben der Gegenwartsarchitektur (stahlgrau, alusilber, schmiedeeisengrau, grafit) steigt die Zahl der Modelle im neuen Materialmix. Neben Aluminiumsesseln mit dem bekannten Geflecht treten auch solche mit Sitzflächen und Lehnen aus anatomisch geformten Kunststoff von hochwertiger Oberfläche auf. Es gibt Sessel für den gehobenen Bedarf mit wetterfestem Geflecht in Rattan-Optik, die nicht nur hohe Eleganz ausstrahlen, sondern auch Sitzpolster überflüssig machen. Im obersten Segment ist solide verarbeitetes Plantagenteak renommierter Hersteller mit Garnituren und Liegen vertreten. Klassiker wie der hartholzbelattete Biergartensessel und -tisch haben dort wo sie hingehören, ohnehin ihren unangefochtenen Platz. Dies gilt auch für den verspielt-verschnörkelten weißen oder grünen Schmiedeeisensessel, den wir schon auf alten Fotos des k.u.k. Praters in Wien entdecken können. Die passenden Tische müssen - zwecks Lagerung im Winter - zusammenklappbar sein. Interessant ist auch ein designmäßig pfiffiger Säulenklapptisch, dessen Alu-Vierarm-Fußgestell man - Säule an Säule, gekippt Platte an Platte - zur Lagerung ganz dicht aneinanderschieben kann. Stehtische finden immer mehr Freunde: Sie brauchen wenig Platz und kommen dem Stadtflaneur sehr entgegen.

Info: Blaha Gartenmöbel, Tel.: 02262/750 66 oder www.blaha-gartenmoebel.at
Praxistipp
Ansuchen um eine Gastgartengenehmigunng:
Musteranträge gibt es im Internet auf den Seiten der Landeswirtschaftskammern. Diese füllt man aus und stellt die nötigen Unterlagen - auch darüber informieren die Kammern - zusammen. Der Antrag ist gebührenpflichtig. Das erforderliche Einreich- und Genehmigungsverfahren zur Bewilligung des Gastgartens auf öffentlichem Grund (unabhängig von der Gartengröße) kostet durchschnittlich 75 Euro. Die Bewilligungsdauer wird jeweils örtlich festgelegt (befristet oder unbefristet). Bei positivem Verhandlungsergebnis während der Schanigartensaison sollte man den Verhandlungsleiter um eine mündliche Verkündung des Bescheids ersuchen und selbst einen mündlichen Rechtsmittelverzicht abgeben. Das hat den Vorteil, dass der Schanigarten sofort betrieben werden kann.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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