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Eindeutige Trends

27.01.2011

Die Urlauberstudie der Tourismusschule Bad Gleichenberg bestätigt zentrale Verhaltenstrends: vom Kurzurlaub bis zum Stellenwert sozialer Netzwerke. Bereits zum 26. Mal präsentierten die Kolleg-Studenten der Tourismusschulen Bad Gleichenberg mit Mag. Claudia Brandstätter die Urlauberstudie.

Tourismusexperten unter sich: V. l.: GF DI Franz Rauchenberger, LAbg. Bgm. Franz Schleich, Abg. z. NR Michael Praßl, Vizebgm. Dir. Dr. Eduard Fasching, CR Norbert Hintermayer, Werner Unterweger, GF Wolfgang

Die Ergebnisse der Urlauberstudie bestätigen, dass das Jahr der Wirtschaftskrise eindeutig vorbei ist.

Die wichtigsten Ergebnisse der Urlauberstudie 2011 im Überblick:

• 2010 haben 89,8 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher Urlaub gemacht. Und auch für 2011 schaut es sehr gut aus: Fast 70 Prozent geben an, sicher wieder zu urlauben. Nur 4,2 Prozent haben für 2011 keinerlei Urlaubsabsichten.

Österreich wird attraktiver
• Steiermark, Kärnten, Salzburg und Tirol waren 2010 die Top-Urlaubsregionen im Inland und bleiben auch heuer die inländischen Idealreiseziele, wobei die Steiermark in allen Altersgruppen als beliebteste inländische Urlaubsdestination genannt wird.
Die Alpenrepublik gewinnt bei ihren Bewohnern übrigens an Reputation: Knapp zwei Drittel beurteilen die Preise in Österreich für die erbrachten Leistungen als gerechtfertigt/passend. Zudem geben immer mehr Jugendliche an, auch in Österreich zu urlauben.

• Ausländische Hotspots 2010 waren Kroatien, Italien und Spanien. 2011 kommt Griechenland wieder dazu.

• Kurzurlaube gewinnen weiter an Bedeutung: Fast 70 Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher haben durchschnittlich drei Kurzurlaube gemacht.

• Als „Transportmittel“ in den Urlaub bleiben der private PKW hoch im Kurs. Der Stellenwert des Flugzeugs steigt weiter.
• Stark steigend ist die Zahl der „Sinnsucher“ (vor allem Frauen): Schon für 36,2 Prozent muss/soll ein Urlaub Sinn geben.

• Die Zukunft im Urlaubsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher bringt mehr Urlaube (31,7 Prozent), Reisen werden individuell zusammengestellt (17,4 Prozent), man wählt Urlaubsziele aufgrund persönlicher Empfehlungen (12,3 Prozent) und ab und zu darf es auch ein Luxusurlaub (5,9 Prozent) sein. Übrigens ist auch das Zuhause „urlaubswert“. Schon mehr als 50 % der Österreicherinnen und Österreicher haben schon einmal bewusst Urlaub daheim gemacht.

• Das Internet bleibt als Info- und Buchungsmöglichkeit auf dem Vormarsch. Für 73,1 Prozent (2010: 69,1 %) ist das Internet eine (sehr) wichtige urlaubsbezogene Informationsquelle. Und schon fast 10 Prozent verlassen sich jetzt schon auf Urlaubsinfos aus Facebook & Co.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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