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Eine Vorzeigedestination für Nachhaltigkeit

28.06.2007

Pielachtal heißt der Österreich-Sieger des Awards „European Destinations of Excellence“, den die Europäische Kommission im Jänner 2007 im Rahmen einer europaweiten Kampagne ausschrieb.

Das Siegerteam Pielachtal v. l. n. r.: Obmann Gerhard Hackner, Dame, Staatssekr. Marek, DI Weiss, GF Mag. Purt, GF Dr. Stolba

Mit diesem Award hat sich die EU zum Ziel gesetzt, jene aufstrebenden ländlichen Destinationen international ins Rampenlicht zu stellen, die in der Tourismusentwicklung besonders sensibel mit ihren Naturressourcen und ihrem kulturellen Erbe umgehen und deshalb Beispielcharakter haben.
In den teilnehmenden Mitgliedstaaten der EU wurden dazu nationale Auswahlverfahren durchgeführt, das in Österreich das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und die Österreich Werbung (ÖW) gestalteten. Der Award wurde mit Mitteln der EU und des BMWA finanziert und von der ÖW sowie der invent GmbH betreut.
„Die Unternehmen und Regionen, die die Zeichen der Zeit erkennen und nachhaltige Konzepte zur Bewältigung der Herausforderungen im Tourismus entwickeln, haben Beispielcharakter für viele andere Regionen in Europa. Ziel dieser Initiative ist es auch, den Austausch von Best Practice zu fördern. Ich bin sicher, dass die Vernetzung mit European Destinations of Excellence aus anderen Staaten Anstoß für neue Denkansätze und Initiativen sein wird“, so Staatssekretärin Christine Marek im BMWA.
Große Zustimmung
24 aufstrebende Destinationen aus ganz Österreich sind dem Aufruf der ÖW gefolgt und haben sich mit ihren nachhaltigen touristischen Projekten um den „European Destinations of Excellence Award“ beworben. „Für mich war klar, dass Österreich bei diesem europäischen Projekt von Anfang an dabei sein muss. Deshalb freut es mich besonders, dass der Preis so große Zustimmung gefunden hat. Unsere Tourismusregionen haben nicht nur herausragende natürliche und kulturelle Ressourcen, sie werden auch mit viel Know-how gemanagt und das Nachhaltigkeitskonzept hat in vielen Regionen Fuß gefasst“, erklärt Mag. Elisabeth Udolf-Strobl, Leiterin der Sektion Tourismus und Historische Objekte im BMWA.
Prüfung „auf Herz und Nieren“
Im Rahmen eines dreistufigen Bewertungsverfahrens wurden alle Einreichungen zuerst näher bewertet, danach ermittelte eine Expertenjury mithilfe eines Kriterienkatalogs die sechs überzeugendsten Regionen. Nach einer Prüfung „auf Herz und Nieren“ stellten sich drei Finalisten – Bregenzer Wald, die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern und das Pielachtal – einer Endauswahl. Das Pielachtal überzeugte die prominent besetzte Jury unter dem Vorsitz von Dr. Monika Putschögl, Reiseredaktion „Die Zeit“, mit der Vernetzung von Kultur, Natur, Lebensart und Genuss-Spezialitäten zu innovativen touristischen Angeboten.
Nachhaltigkeit wird immer wichtiger
„Die Qualität der eingereichten Projekte zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit ein bedeutender Bestandteil des Marketings geworden ist. Die hohe Resonanz auf die Ausschreibung des Awards ist auch ein starkes Zeichen dafür, dass sich immer mehr Destinationen mit ihrem Angebot stimmiger Urlaubswelten im internationalen Wettbewerb positionieren können“, meint Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.
Die Teilnahme am Award macht sich für die Sieger-Region mehr als bezahlt: Diese erhält eine Präsentation auf dem Internetportal der Österreich Werbung www.austria.info und Presseaktivitäten (z. B. eine Pressekonferenz, ein Präsentationsvideo über die Region und Kommunikationsunterstützung durch die EU). Darüber hinaus bietet die EU den nationalen Siegern die Möglichkeit, sich im Rahmen des Europäischen Tourismusforums 2007 in Portugal und in einem Video mit allen Siegern zu präsentieren sowie Netzwerke zu bilden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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