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Einfachheit und Sensibilität für die wahren Bedürfnisse des Gastes

09.11.2005

Zum Thema "Future Tourism - Visionen, Strategien, Trends für Erfolgskonzepte der Zukunft" referierten Ende Oktober internationale Vortragende beim diesjährigen Hotel-Symposium von Michaeler & Partner. Vorrangig ging es vor allem darum, neue Wege und Konzepte aufzuzeigen, die dem einzelnen seinen Platz im internationalen Tourismus-Überangebot gewährleisten.

Zur Zusammenarbeit mit Reisebüros und Veranstaltern plädierte
Walter Krombach, Geschäftsführer der Ameropa Reisen. Reisebüros sind
vor allem Einrichtungen, denen der Urlaubssuchende vertraut. Er
warnte davor, sich auf der Schiene Internet als einziges
Marketinginstrument zu bewegen und erkannte sehr nüchtern, dass
Kataloge der Reiseveranstalter im Grunde die günstigste
Marketingvariante wären.

Wie sehr eine Tourismusdestination durch eine Low-Cost Airline
beeinflusst werden könnte, zeigte Ulrich von dem Bruch,
Vertriebsleiter der Hapag-Lloyd Express, anhand der Destinationen
Salzburg und Kärnten auf.

Zum Thema "Menschen und Märkte der Zukunft" sprach Jeanette Huber,
Mitglied der Geschäftsleitung vom Zukunftsinstitut Matthias Horx vor
allem vom neuen Verständnis für Luxus. Dies ist längst nicht mehr mit
dem Schlagwort"teuer" zu verbinden. Luxus ist heute vielmehr Ruhe,
Gesundheit oder Zeit. Was den Gast glücklich macht, das ist
letztendlich Luxus für ihn.

Eine klare Positionierung verlangt Dieter Brandes, ehemaliges
Vorstandsmitglied von ALDI und Buchautor. "Mach nicht alles, was
möglich ist, sondern nur das, was sinnvoll und nötig ist". Vieles,
was in Hotels angeboten werde, wird vom Gast gar nicht genutzt und
trotzdem zahlt er indirekt den Preis dafür. Reeler Kundennutzen war
auch Thema von Susanne Brunswig, Produktentwicklung TUI. "Innovation
fängt da an, wo man sich versucht in den Gast hinein zu versetzten
und seine Bedürfnisse erkennt." Diese können oft durch Kleinigkeiten
befriedigt werden. Auch Christian Werner, Herausgeber des Relax
Guides, betonte dass Qualität im Wellnessbereich vor allem darin
besteht, auf Gästebedürfnisse einzugehen und Voraussetzungen zu
schaffen, damit sich der Gast wohl fühlen kann.

www.michaeler-parnter.com

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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