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Einrichtung

13.10.2004

Fitness wird zum fixen Bestandteil der Hotelindustrie

Dass „Fitness“ jedoch nicht gleich „Fitness“ ist, beweisen die teilweise doch sehr gravierenden Unterschiede in Ausstattung, Equipment und Qualität der hoteleigenen Trainingsbereiche.

Nicht nur für Bodybuilder
Fitnesstraining ist längst schon nicht mehr nur für Bodybuilding-Fans bestimmt, sondern untrennbar mit den Begriffen „Wellness“ sowie „ganzheitlichem Körpertraining“ verbunden. Das Motto heißt: Bewegung genießen, abschalten und gleichzeitig dem Körper etwas Gutes tun. Im Urlaub gilt dies beinahe noch mehr als im hektischen Alltag zuhause. Endlich ist ausreichend Zeit vorhanden, um gute Vorsätze in gemütlicher Atmosphäre in die Praxis umzusetzen. Der Gast ist nicht abgeneigt, in „neutraler“ Umgebung, Neues auszuprobieren und verschiedene Trainingsformen zu testen. Das Urlaubshotel ist ein idealer Ort, um mit moderatem Fitnesstraining wieder ausreichend Energie zu tanken. Andererseits setzen immer mehr Gäste voraus, an ihrem Urlaubsort Trainingsmöglichkeiten vorzufinden, die vergleichbar mit heimischen Fitnessanlagen sind. Urlaubsgäste werden nicht nur in der Wahl der Hotelkategorie wählerischer, sondern entscheiden ganz bewusst immer öfter nach der Qualität der vorhandenen Bewegungsangebote. Das Angebot „Fitnessclub“ wird deshalb in Zukunft immer mehr zum Buchungsentscheid für Wellnessurlauber werden.

Deutsche haben Fitnesserfahrung
Ein Beispiel: Rund 60–70% der österreichischen Beherbergungsgäste kommen aus unserem Nachbarland Deutschland. Dort trainieren immerhin rund 7 Millionen Menschen in einem professionellen Fitnessclub.
D. h.; in beinahe jeder (!) deutschen Urlauberfamilie befindet sich ein Mitglied mit aktiver Erfahrung in einem Fitnesscenter.
Neue Raumkonzepte bestimmen heutige Trainingsbereiche
Die Beurteilung hoteleigener Fitnessbereiche beschränkt sich vor allem, aber trotzdem nicht nur auf die gewählten Fitnesstrainingsgeräte. Professionalität beginnt bereits in der Planungsphase. Ob Neu-, Zu- oder Umbau – hier ist der Rat von Profis mit Praxiserfahrung vor allem in der Hotellerie von Anfang an gefragt. Neue Raumkonzepte mit hellen, gut durchlüftbaren Räumen, gezielt gesetzten Farbakzenten, Materialien wie Holz und Stein bestimmen heute moderne und innovative Trainingsbereiche. Das Equipment und die einzelnen Trainingsgeräte gleichen nicht mehr schlichten Einrichtungsgegenständen, sondern weisen weiche Formen, edle Polsterbezüge und gediegenes Design auf. Fitnesstraining passiert nicht mehr in dunklen, schlichten Abstellräumen, sondern lädt ein zum Wohlfühlen und Regenerieren.

Die Aufstellung der Trainingsmaschinen erfolgt nicht mehr nur reihenweise, sondern erfolgt z. B. in einem Rondo, welches auf die mit Steinen und Pflanzen dekorierte Kreismitte konzentriert ist. Die Wahl des Bodens ist nicht selten ein warmer und unempfindlicher Holzlattenboden, der die Gemütlichkeit und das damit verbundene Wellnessambiente noch mehr hervorhebt. Design und Farbwahl der Geräte fügen sich dabei harmonisch in die einladende Trainingsatmosphäre ein.

Fitnessbereiche lassen sich beinahe für jedes Budget verwirklichen. Die Planung und fachkundige Beratung sind jedoch eine wesentliche Voraussetzung für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt und somit auch für den Erfolg und die Akzeptanz bei den Gästen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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