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Emirates bringen Gäste

23.03.2011

Arabische Gäste sind für Wiener Hoteliers wichtig und bieten großen Markt, daher fordern die Hoteliers schnelle Lösung im Emirates-Streit. Die Absage der österreichischen Obersten Zivilluftfahrtbehörde an die Fluggesellschaft Emirates für einen täglichen Zweitflug stellt nicht nur Emirates vor eine große Herausforderung.

Manfred Mayer, Vorstand der Arcotel AG

 Auch Wiener Hoteliers wünschen sich einen fairen Wettbewerb, um auch zukünftig verstärkt auf dem arabischen Markt als Destination vertreten zu sein. Dazu Manfred Mayer, Vorstand der Arcotel AG: „Wir als Hoteliers können die derzeitigen Diskussionen nicht nachvollziehen. Letztendlich freut sich Wien als Tourismusdestination großer Beliebtheit, was sich auch in gesamtwirtschaftlicher Hinsicht zeigt. Für uns ist es schwer zu verstehen, dass die weitere Erschließung dieses wichtigen Marktes durch die Diskussion zunächst verhindert wird – wir verlieren dadurch entscheidende potenzielle Gäste.“

Die Besucher aus den Vereinten Emiraten sind nicht nur aus touristischer Sicht für Wien interessant, sondern für die Gesamtwirtschaft Österreichs relevant: Arabische Touristen haben einen guten Ruf, höchste Reiseausgaben und verfügen über eine starke Kaufkraft. Laut Österreich Werbung ist Wien, das mit Abstand beliebteste österreichische Reiseziel der Araber. Im Oktober 2010 freute man sich bereits über 20 Prozent mehr Nächtigungen. Von Jänner bis August 2010 nächtigten bereits genauso viele arabische Gäste in österreichischen Hotelbetten wie im ganzen Jahr 2009.

„Angesichts dieser Zahlen und des großen Potenzials, von dem letztendlich die gesamte Wirtschaft profitiert, sollte es doch im Interesse aller liegen, dafür zu sorgen, dass zukünftig mehr arabische Touristen ins Land kommen“, ergänzt Vorstand Mayer.

Die Fluggesellschaft Emirates Airlines plante die Frequenzen der Flüge zwischen Dubai und Wien auf 13 wöchentliche Verbindungen zu erhöhen. Das bilaterale Abkommen zwischen Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten, welches unbeschränkte Frequenz des Luftverkehrs zusichert, sei derzeit nicht ratifiziert. Weshalb eine Bewilligung der Aufstockung der Flüge vorläufig nicht befürwortet werde, so teilte die heimische Luftfahrtbehörde mit.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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