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Ende der Übergangsfrist

25.06.2010

Mit 1. Juli gilt überall das Tabakgesetz ohne wenn und aber. Das Beratungsangebot zum Tabakgesetz wurde sehr gut angenommen.

FG Obmann Berndt Querfeld und GF der FG Kaffeehäuser Wiens Mag. Norbert Lux (r.) berieten die Kollegen in Sachen Tabakgesetz im Rahmen der Beratertage der Sparte Tourismus

Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage bis zum Ende der Übergangsfrist. Mit 1. Juli gilt überall das Tabakgesetz ohne wenn und aber. „Für viele ist es ein guter Kompromiss. Aber für gar nicht wenige von uns in der Branche ist es eine große, oft nicht lösbare Herausforderung. Ich gehe davon aus, dass mit dem Stichtag 1.Juli 2010 der Fokus aller - Behörden, Medien, selbsternannter Sheriffs und Gäste - auf der Einhaltung des Gesetzes liegt. Wir dürfen nach eineinhalb Jahren Übergangsfrist keine Toleranz des Magistrates bei Anzeigen erwarten. Daher appelliere ich an alle, die Vorschriften für Raucherräume entsprechend umzusetzen", appelliert FG Obmann der Kaffeesieder Wiens Berndt Querfeld. Auch Günter Ferstl, Stv. FG Obmann der Kaffeehäuser Wiens empfiehlt den Kaffeesiedern sich an den Kompromiss zu halten, um so ein absolutes Rauchverbot zu verhindern.

Eine äußerst positive Bilanz zieht Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft anlässlich der Beratertage zur Umsetzung des Tabakgesetzes – Fit für den 1. Juli 2010. „Es ist unsere Aufgabe, unsere Mitgliedsbetriebe zu informieren und zu unterstützen und dieser kommen wir auch sehr gerne nach. Gerade bei dem komplexen Thema „Tabakgesetz" gibt es viele Fragen. Dass unsere Mitglieder unser Angebot so gut angenommen und genutzt haben – über 200 Beratungsgespräche. Es ist auch ein deutliches Zeichen gegen die Behauptung, dass sich unsere Unternehmen mit der Thematik nicht genügend auseinandersetzen", erklärt Bitzinger.

Jede Situation ist anders

Das Angebot bei den Beratertagen reichte von Infoständen zu den Themen „Förderungen", „Betriebsanlagen" und „Rechtsberatung" bis zu exklusiven Beratungsgesprächen. Die Einzelberatungstermine waren vollständig ausgebucht, und auch im – extra im Festsaal eingerichteten - Cafébereich wurde über die richtige Umsetzung diskutiert. Die Teilnehmer waren mit dem Beratungsangebot sehr zufrieden. Besonders für Kaffeehäuser spielt die Thematik Rauchen eine sehr wichtige Rolle. So nutzten neben Gastronomen und Hoteliers auch zahlreiche Kaffeesieder das Informationsservice der Wirtschaftskammer Wien.

Allen Unternehmern, die noch umbauen möchten, um nicht mit 1. Juli 2010 ein reines Nichtraucher-Lokal zu werden, rät Spartenobmann Josef Bitzinger: „Setzen Sie sich mit der Thematik auseinander. Jeder Betrieb und jede Situation ist anders. Das Gesetz ermöglicht weiterhin eine Vielfalt an Betrieben und die Wahlfreiheit für unsere Gäste. Und diese liegt uns besonders am Herzen."

Info:

Weitere Informationen und Kennzeichnungskleber erhalten Sie bei der FG Kaffeehäuser Wien, bei GF Mag. Norbert Lux und Doris Salomon, 1010 Wien, Judenplatz 3-4,
Tel.: 01 514 50-4112, per
E-Mail: doris.salomon@wkw.at ,
Internet: www.wko.at/wien/kaffeehaeuser

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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