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Energie nachhaltig nutzen

23.09.2011

Das Lebensmittelunternehmen Kraft Foods – in Österreich für Kaffeemarken wie Jacobs, Tassimo oder Café HAG bekannt – möchte bis 2015 durch den Ausbau der Zusammenarbeit mit Organisationen wie Rainforest Alliance, Fairtrade und 4C Association die Bohnen für alle europäischen Kaffeemarken aus nachhaltigem Anbau beziehen.

„Unser Engagement im Kaffeebereich ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir unsere Unternehmensstrategie nachhaltig gestalten“, erklärt Hubert Weber, President Coffee für Kraft Foods Europa. „Unsere Konsumenten und Kunden interessieren sich für die Vorteile, die ihnen die Zertifizierung bietet. Das ist gut für das Geschäft und hat im Ergebnis einen positiven Einfluss auf die gesamte Lieferkette – von der Bohne bis zur Tasse“, so Weber.


Nachhaltigkeitsziele
Nicht nur im Bereich Rohwaren unternimmt Kraft Foods große Anstrengungen für noch mehr Nachhaltigkeit. Das Lebensmittelunternehmen engagiert sich zusätzlich in den Bereichen Abfall, Verkehr und Vertrieb, Energie, Wasser sowie Verpackung. Ausgehend vom Jahr 2010, gemessen an der Gesamtproduktion, will Kraft Foods bis 2015 weltweit unter anderem Folgendes erreichen:
- Einkauf von insgesamt 25 Prozent mehr Rohwaren aus nachhaltigem Anbau
- Reduzierung von Abfall in den Werken um 15 %
- Einsparung von 80 Millionen Kilometern beim Transport
- Reduzierung des Energieverbrauchs in den Werken um 15 Prozent
- Senkung des Wasserverbrauchs in den Werken um 15 Prozent
- Einsparung von rund 50.000 Tonnen Verpackungsmaterial

Auch die beiden österreichischen Produktionsstandorte in Wien und Bludenz leisten ihren Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen.
So wird seit einiger Zeit die Abwärme der Druckluftanlage im Jacobs Röstkaffeewerk in Wien zur Wärmegewinnung genutzt, was zu einer Reduzierung des Heizenergieaufwandes im Bürogebäude von rund 10 Prozent pro Jahr führte. Des weiteren konnten im Schokoladewerk in Bludenz im vergangenen Jahr durch die Optimierung des Abfallmanagements und der Implementierung eines Wert- und Rohstoffmanagements 150 Tonnen Restmüll eingespart werden – das ist eine Reduktion um 50 Prozent. 2011 sollen weitere 70 Prozent Restmüll eingespart werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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