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Energiekostendruck auf Hotellerie nimmt zu

11.10.2006

Die Energiekosten eines Hotels machen mittlerweile beinahe sechs Prozent des Jahresnettoumsatzes aus. Der ständige Anstieg der Preise für Energie wird in der österreichischen Hotellerie bereits als Preistreiber Nummer 1 gesehen und stellt eine existenzgefährdende Belastung dar.

Der Kostenanstieg bei Energie betrug in den vergangenen drei Jahren stolze 25 Prozent. „Die steigenden Preise für Energie – Strom, Gas, Öl, Fernwärme – können nicht mehr in der Kalkulation des Zimmerpreises untergebracht werden“, so der niederösterreichische Landesvorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung, ÖHV, Alexander Ipp. Das wirtschaftliche Überleben einzelner Betriebe sei gefährdet, weil im Verdrängungswettbewerb höhere (Energie-)Ausgaben nicht weitergegeben werden könnten.



Die österreichischen Energieversorger melden Rekordgewinne. Der Markt für Energie scheint aber nur für die Versorger selbst zu funktionieren. Sie betreiben Gewinnmaximierung mit dem Argument der internationalen Preisentwicklung. Die ÖHV kritisiert Marktkonzentration und fehlenden Wettbewerb. Die Politik ist daher gefordert, auf die (regionalen) Versorger mit Regulierungsmaßnahmen einzuwirken.



Die Energieversorger dürfen ihrer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung nicht enthoben werden. „Steigen die Energiepreise weiter so rasant, kann ich weder in neue Produkte noch in die Mitarbeiterausbildung investieren. Es geht auch um Arbeitsplätze, das muss den Verantwortlichen bewusst sein. Es muss daher dem Energiepreisauftrieb Einhalt geboten werden. Bei einem erwarteten Preisanstieg des Strompreises um bis zu 20% bis ins Jahr 2010 kann die Nestwärme für unsere Gäste nicht garantiert werden“, so ÖHV-Landesvorsitzender Ipp.



Der Partner der ÖHV, Power Solution, unterstützt die Hoteliers beim Energiesparen. Trotz intensivster Bemühungen das Energiepotential effizienter zu nützen, werden Verbrauch und Kosten steigen. Zur Sofortmaßnahme, die Kosten am Energiesektor in den Griff zu bekommen, überprüft Power Solution unverbindlich und kostenlos für ÖHV-Mitglieder Verbrauchsdaten und Systemkosten.



Infos: www.oehv.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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