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Enormes Potenzial am Inlandsmarkt

29.03.2011

Wien. "Schlechter als erhofft, besser als befürchtet", so kommentiert Hans Schenner, Obmann der BundessparteTourismus und Freizeitwirtschaft das von der StatistikAustria veröffentlichte Nächtigungsergebnis. Der Rückgang im Februar wirkte sich auf die Bilanz über die bisherige Wintersaison mit einem Minus von 2,1 Prozent aus

WKÖ-Obmann Hans Schenner ist erstaunt über die Engstirnigkeit der IV-Forderungen

"Leider war der Februar nicht so rosig wie wir uns das gewünscht hätten." Der Rückgang der Nächtigungen um 7,1 Prozent im Februar 2011 ist vor allem auf Ferienverschiebungen in wichtigen Herkunkftsmärkten zurückzuführen(belgische Krokusferien und Winterferien in deutschen Bundesländern)."So sehr das schmerzt, so sehr freut mich andererseits, dass dieinländischen Nächtigungen im Februar um 8,2 Prozent zugelegt haben.Das unterstreicht das enorme Potenzial, das wir am Inlandsmarkt nochhaben. Das gilt es in Zukunft noch besser auszuschöpfen", so Schenner.

Sonnenskilauf und Ausflüge als Chance
War das Zwischenergebnis von November bis Jänner aufgrund eines Rekordjänners noch positiv, so wirkt sich der Rückgang im Februar auch auf die Bilanz über die bisherige Wintersaison (November 2010bis Februar 2011) mit einem Minus von 2,1 Prozent aus. "Hier ist dasletzte Wort aber noch nicht gesprochen. Ein schöner März, wo vielenoch den Sonnenskilauf in den Bergen genießen, aber auch der Ausflugstourismus bei frühlingshaften Temperaturen in den Niederungenvoll anspringt, kann uns noch eine schwarze Null bescheren", ist Schenner positiv eingestellt. Jedenfalls zeige das Februar-Ergebnis, wie sehr der Tourismus - und nicht nur der österreichische - von Ferienzeiten der Herkunftsmärkte abhängig ist. 

Ferienzeiten sollten koordiniert werden
"Hier auch auf europäischer Ebene endlich eine Koordinierung der Ferienzeiten voranzutreiben, ist unser erklärtes Ziel", unterstreicht Schenner. Ein erstes Bekenntnis dazu gab die Europäische Kommission in der im Juni 2010 veröffentlichten Mitteilung zur europäischen Tourismuspolitik. "Wir würden aber nicht über den österreichischen Tourismus sprechen, wenn wir nicht auch eine erfreuliche Meldung verbreiten könnten: Die Zahl der inländischen Gästenächtigungen übertraf imZeitraum November 2010 bis Februar 2011 mit 10,09 Millionen Nächtigungen (+1,4 Prozent) erstmals die 10-Millionenmarke", berichtet Schenner abschließend.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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