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Entfernungsbeihilfe wurde erhöht

24.02.2005

WKÖ unterstützte wichtigen Aspekt, um Mobilität von Lehrlingen zu fördern.

Mit Unterstützung von Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, erzielte die Wirtschaftskammer Österreich unlängst eine Erhöhung der AMS-Entfernungsbeihilfe von 183 auf 250 Euro. Dies ist ein Gewinn besonders für die Tourismusbranche, denn es ist ein wichtiger Anreiz, um die Mobilität der Lehrlinge zu erhöhen. Gerade im Tourismus ist es sehr wichtig, den Jugendlichen einen Lehrberuf auch außerhalb ihres Heimatortes schmackhaft zu machen. Eine Einigung zwischen Wirtschaftskammer Österreich und dem AMS hat bewirkt, dass die Entfernungsbeihilfe für Lehrlinge ab 1. 7. 2005 auf 250 Euro erhöht wird, wobei weiterhin ein Selbstbehalt von 61 Euro gilt. Vorgesehen ist ein teilweiser Kostenersatz für regelmäßig wiederkehrende Fahrten (täglich/wöchentlich/ monatlich) sowie für die Unterkunft am Arbeitsort, wenn wöchentlich oder monatlich gependelt wird. Die Beihilfe kann bis zur Höhe der entstehenden monatlichen Fahrtkosten bzw. der Unterkunftskosten (abzüglich Selbstbehalt) gewährt werden, wobei derzeit noch eine Obergrenze von 183 Euro pro Monat gilt. Diese wird ab 1. 7. 2005 auf 250 Euro ausgeweitet. Dies ist eine wichtige Initiative gegen das in der Tourismusbranche herrschende Lehrlingsproblem.

Regionale Unterschiede
Einerseits gibt es viele offene Lehrstellen und (zu) wenige Lehrlinge, andrerseits ist die Situation bekanntlich regional stark unterschiedlich. Während in den westlichen Bundesländern massiver Lehrlingsmangel herrscht, stehen im Osten des Landes in einzelnen Lehrberufen Lehrlinge zur Verfügung. In Tirol kommen beispielsweise auf 84 gemeldete offene Lehrstellen für Köche nur sechs Lehrstellensuchende. Im Bundesdurchschnitt gibt es allerdings im Lehrberuf Koch/Köchin einen Überhang an Lehrstellensuchenden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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