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Michaela Reitterer, Präsidentin der ÖHV, fordert "Jobs rauf, Steuern runter".

Entlastung statt Belastung

29.10.2013

Wien. Die neue Regierung steht noch nicht, die ÖHV hat ihre Forderungen für das kommende Regierungsprogramm aber schon formuliert. Es geht wie gehabt um die Senkung der Lohnnebenkosten und den Einstiegssteuersatz.

„Die Wirtschaft entfesseln heißt Betriebe unterstützen, die Jobs schaffen. Die letzte Regierung hat das Gegenteil getan. Aber jetzt kommt ja die ‚Große Koalition neu‘“, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Immerhin haben alle Parteien vor der Wahl die Senkung von Lohnnebenkosten und Einstiegssteuersatz als Wichtig erachtet. „Das muss umgesetzt werden. Alles andere kostet erstens Jobs und zweitens Vertrauen in die Politik“, so Reitterer

Belastungen gehen an Substanz
Im Gegensatz zu anderen Branchen, wo Schließungen und Kündigungen fast auf der Tagesordnung stehen, werden in der Hotellerie Mitarbeiter eingestellt. Damit der Wirtschaftsmotor Tourismus nicht auch noch ins Stocken kommt, sollten, so die Forderung der ÖHV, die Belastungen der letzten Jahre rasch rückgängig gemacht werden. "Ganz Europa meldet Arbeitslosenrekorde. Alle sparen, die Einnahmen sinken. Da können die Hoteliers nicht auch noch den öffentlichen Haushalt sanieren. So machen die Belastungen die wertvollen Effekte der Tourismusstrategie zunichte: Zu hoch waren die Teuerungen, zu tief der Griff in die Kassen der Betriebe", bringt es Michaela Reitterer auf den Punkt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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