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Spanische und griechische Mitarbeiter sind in Österreich gefragt.

Erfolgreiche Mitarbeiter-Offensive

07.02.2013

Die erste Bilanz der ÖHV-Mitarbeiterkampagne kann sich sehen lassen: Zusätzliche Mitarbeiter aus Spanien und Griechenland helfen, Mitarbeiter für die rasant wachsende Branche zu finden.

„Der Wettkampf um Saison-Mitarbeiter vor Winterbeginn ist immer härter geworden. Die Mitarbeiter-Offensive vom Vorjahr konnte das Schlimmste abfedern“, verweist Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), auf die Zunahme spanischer Mitarbeiter in Österreichs Hotellerie um 65 Pozent im Dezember 2012 gegenüber Dezember 2011. Die Kampagne war so konzipiert, dass die Mitarbeiter mit Beginn der Wintersaison in Österreich eingesetzt werden konnten.

 

Arbeitsmarkt im Dezember beruhigt

Die Zahl der offenen Stellen lag im Dezember 2012 um 22,6 Prozent unter dem Vergleichswert von 2011. „Unsere Mitarbeiteroffensive in Spanien hat dazu genauso beigetragen wie die zweite Initiative in Griechenland, die zu einer Zunahme griechischer Mitarbeiter um 33 Prozent führte“, so Reisenzahn. Im Dezember des Vorjahrs waren 1.125 Griechen und Spanier im Tourismus beschäftigt. Zum Vergleich: Das von Sozialminister Hundstorfer verordnete Saisonierkontingent beläuft sich auf 1.710 Arbeitskräfte.

 

Chancen für Interessierte mit Deutschkenntnissen

„Das Interesse war enorm – es melden sich immer noch junge Spanier, die beim Tourismusweltmeister Erfahrung sammeln wollen“, erklärt Reisenzahn. Für die Hoteliers hat sich die Aktion der ÖHV damit ausgezahlt. Reisenzahn betont, „dass wir noch offene Stellen haben. Wer etwas Erfahrung im Tourismus und Deutschkenntnisse nachweisen kann, hat alle Chancen!“

 

Tourismus ist Jobmotor Nummer eins

Eine aktuelle Auswertung des Arbeitsmarktservice bestätigt: 2012 waren die österreichweit meistgesuchten Jobs Kellner, Gaststättenköche und Reinigungskräfte – drei Berufe aus dem Tourismus. Im Vorjahr wurden alleine beim AMS auf diesen Positionen mehr als 63.000 offene Stellen ausgeschrieben. „Wir sind eine Branche mit vielen sicheren Arbeitsplätzen für Bewerber aller Ausbildungsniveaus. Wichtigste Voraussetzung sind Engagement und ein paar Grundkenntnisse der deutschen Sprache“, so Reisenzahn.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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