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Die engagierten Vertreter: Doris Pöllhammer (Imst), Weihnachtsengerl, Karin Scholz (Kufstein), Michael Mairhofer (Rattenberg), Weihnachtsengerl, Reinhard Hacker (Rattenberg), Andreas Walcher (ÖBB). Vorne kniend: Robert Neuner (Innsbruck), Michael Gsaller (Hall) und Philipp Jurschitz (Mayrhofen). (Nicht im Bild Oskar Januschke, Osttirol)

Erfolgreiche Zusammenarbeit

15.11.2011

Innsbruck. Seit mehr als drei Jahren präsentieren sich sechs bzw. ab dieser Saison sieben traditionelle Weihnachtsmärkte gemeinsam unter der Dachmarke "Advent in Tirol" - und das äußerst erfolgreich.

Um einerseits den Besuchern die Orientierung im immer größeren Angebot zu erleichtern, und andererseits die eigenen Stärken hervorzuheben, formierte sich 2008 die Gruppe "Advent in Tirol": Hall, Imst, Innsbruck, Kufstein, Lienz und Rattenberg sind bereits von Beginn an dabei, neu als Partner ist in diesem Jahr Mayrhofen. Neben dem gemeinsamen Marktauftritt ist die Sicherung der Qualität eines der Hauptziele der engagierten Gruppe, die mit ganz individuellen Angeboten punktet.

 

Ausgewogenes Ständeverhältnis

Für die Märkte von "Advent in Tirol"  ist die Qualität ein Eckpfeiler des Angebots: Alle Mitglieder müssen einen strengen Kriterienkatalog erfüllen, in dem u.a. das äußere Erscheinungsbild, das Angebot der Verkaufsstände, ein ausgewogenes Verhältnis von reinen Gastronomieständen zu handwerklichen Angeboten bis hin zum Verbot von Pappbechern geregelt ist. Und natürlich gibt es mindestens einmal pro Woche auf jedem Markt besondere Kinderprogramme.


Ausbau der Zusammenarbeit

Einheitlich präsentieren sich die Märkte in der Vermarktung: Eine gemeinsame Homepage, die gemeinsame Pressearbeit und Werbung machen die Marke "Advent in Tirol" bekannt - schwerpunktmäßig in Österreich, den benachbarten deutschen Bundesländern und in Italien.  Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird kontinuierlich ausgebaut. In diesem Jahr kooperiert  "Advent in Tirol" erstmals mit der ÖBB: Mit dem "Einfach Raus-Ticket" können die Besuchern nicht nur umweltfreundlich und stressfrei, sondern auch besonders kostengünstig anreisen, und auf ausgewählten Märkten zusätzliche "Adventzuckerl" einlösen.

 


Wichtige Wirtschaftsfaktoren

Nicht nur in den Veranstaltungsstädten bzw. Orten selber, sondern auch für die umliegenden Regionen haben sich die traditionellen Märkte längst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt.  Rund um den Lienzer Christkindlmarkt erstellte CIMA Beratung + Management im Vorjahr eine fundierte Wertschöpfungsanalyse, die dies eindrucksvoll unter Beweis stellt: Ein Christkindlmarkt-Besucher aus dem Regionalraum gibt durchschnittlich 45 Euro pro Besuch aus. Der durchschnittliche Gesamtumsatz  liegt bei 53 Euro Euro, 14 Euro davon direkt auf dem Markt,  39 Euro außerhalb.  Somit wird durch den Christkindlmarkt ein Gesamtumsatz von über 7 Millionen ausgelöst - von dem wiederum ein großer Teil in den Handel und die Gastronomie außerhalb des Marktes fließt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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