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Erholung hält weiter an

15.03.2012

London/Berlin. Der aktuelle Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com kommt zu dem Ergebnis, dass sich mit einem Preisanstieg der durchschnittlichen Hotelpreise weltweit um vier Prozent die Tendenz der vergangenen Jahre fortsetzt.

Im Vergleich zu 2010 erreichte der Hotel Price Index™ (HPI®) im Jahr 2011 einen Indexwert von 104 und liegt somit geringfügig über dem ursprünglichen Indexwert von 100 aus dem Jahr 2004 bei der Einführung des HPI. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Original Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com, der auf den von Hotelgästen im Jahr 2011 tatsächlich gezahlten Hotelzimmerpreisen in 142.000 Hotels weltweit basiert, nicht auf den ausgewiesenen Zimmerraten.

Nur zwei Prozent mehr in Europa
Die weltweit unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflussten auch die Hotelpreise. „Die Auslastung der Hotels nahm im Laufe des vergangenen Jahres im Durchschnitt um zwei bis drei Prozent zu. Diese leicht gestiegene Nachfrage in Verbindung mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in einigen Ländern ist der Grund für die insgesamt geringe Preissteigerung“, erläutert Florian Ruß, Marketingdirektor Hotels.com D/A/CH. Hoteliers in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika orientierten sich an der schwächelnden Wirtschaft und hoben die Hotelpreise nur um zwei Prozent an.

Innsbruck erstmals teurer als Wien
Die durchschnittlichen Zimmerpreise haben sich laut Hotel Price Index in Österreich gegenüber dem Vorjahr mit 100 Euro nicht verändert und stehen damit im Gegensatz zu dem weltweiten Anstieg von vier Prozent. Innsbruck löste Wien als teuerste aufgeführte Stadt Österreichs ab: Die durchschnittlichen Zimmerpreise waren dort im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 102 Euro gestiegen und lagen damit zwei Euro über den Preisen in der Bundeshauptstadt. Salzburg verzeichnete einen leichten Rückgang um ein Prozent auf 96 Euro.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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