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Erneuter Rekordwinter im Tiroler Tourismus

30.05.2005

Die Wintersaison 04/05 (November 2004 bis April 2005) brachte wieder ein Rekordergebnis für die Tiroler Tourismuswirtschaft: Mit erstmals 25 Mio. Nächtigungen (exakt: 25.028.966, ein Plus von 1,5%) konnte Tirol in der abgelaufenen Wintersaison zum 8. Mal in Folge einen Zuwachs erzielen. Die Zahl der Gäste, die in Tirol ihren Winterurlaub verbrachten stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% von 4.655.158 auf 4.713.320.

Als sehr erfreulich bezeichnen sowohl Tirols Landeshauptmann
Herwig van Staa als auch Tirols Landestourismusdirektor Josef
Margreiter die vorliegende Winterstatistik. Im Vordergrund stehe aber
nicht das bloße Streben nach quantitativen Zuwächsen und
Nächtigungsrekorden. LH van Staa: "Der Wintertourismus in Tirol hat
in der vergangenen Saison erneut ein Rekordniveau erreicht. Die
konsequente und professionelle Arbeit aller im Tourismus
beschäftigten, sowie der Tirol Werbung und der Tiroler
Tourismusverbände hat zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Wichtiger
als die Steigerung von 1,5 Prozent bei den Nächtigungen ist für mich
die Umsatzsteigerung von 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wir
dürfen nicht ständig nach neuen Rekorden streben, sondern wir müssen
auf eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung des Tourismus
achten. Qualitätssteigerung sollte hier vor Kapazitätssteigerung
stehen!"

Und Josef Margreiter ergänzt: "Zum einen möchten wir uns bei
unseren Gästen und allen engagierten Gastgebern und starken
Angebotsträgern bedanken, ohne die ein derart erfreuliches Ergebnis
nie möglich wäre. Zum anderen ist es in Zukunft entscheidend, dass
Erfolg nicht immer nur an Nächtigungszahlen gemessen wird.
Qualitatives Wachstum bedeutet, dass wir unser Augemerk noch stärker
auf unsere Wettbewerbsfähigkeit mit guter Auslastung vorhandener
Kapazitäten sowie ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis legen
und damit eine optimale Wertschöpfung für Tirols Bevölkerung
erzielen! Nach diesem motivierenden Winterergebnis gilt es nun, auch
die Sommersaisonen weiter zu forcieren, damit wir hier erforderliche
Verbesserungen der Angebotspositionen im Markt erzielen und so die
Ganzjahresauslastung weiter optimieren können."

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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