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Florian Moosbrugger (links) mit Sommelier Karl Mandl.

Erste Adressen für Weinliebhaber

05.08.2019

Zum 16. Mal in Folge wurde das Hotel Post Lech am Arlberg vom renommierten US-Weinmagazin „Wine Spectator“ für seine herausragende Weinkarte ausgezeichnet. Ebenfalls prämiert wurden heuer in Österreich Döllerers Genusswelten und das Hotel Steirerschlössl. Zwei österreichische Häuser, das Palais Coburg und die Griggeler Stuba, erhielten vom Wine Spectator sogar den Grand Award.

Die Gestaltung der Weinkarte ist für Florian Moosbrugger seit Jahren eine Herzensangelegenheit. Der Erfolg gibt ihm Recht.

Die Vorgaben für diesen Wein-Award sind hoch: Die Weinkarte muss eine außerordentliche Breite an namhaften Weinbaugebieten aufweisen und zusätzlich eine relevante Tiefe an Top-Produzenten. Das Restaurant muss unter Weinliebhabern als zuverlässige Adresse gelten. Passion für das Metier Wein und außerordentlich hohe Weinkompetenz im Service und im Keller sind weitere Bedingungen.

 

Mehr als Namedropping

Der Weinkeller ist bei den Moosbruggers schon immer eine Herzensangelegenheit gewesen: „Mein Vater war schon in den 50er Jahren der führende Sammler und Weinexperte am Arlberg, und mein Bruder hat sogar die Hotelierskarriere an den Nagel gehängt, um Winzer zu werden!“ sagt Hausherr Florian Moosbrugger.

Vor diesem familiären Hintergrund verwundert es nicht, dass die Weinkarte der Post nicht nur die üblichen Verdächtigen auflistet, sondern dem anspruchsvollen Gast eine sehr individuelle Auswahl vorschlägt. Mit vielen Produzenten haben die Moosbruggers seit Jahren persönlichen Kontakt und können daher mit einer selten zu erlebenden Jahrgangstiefe aufwarten. Überhaupt legt Florian Moosbrugger Wert auf Reife: „Junge Weine können eine subtile Küche nicht unterstreichen, sondern wollen sie dominieren.“

 

Bei der Zusammenstellung der Karte mit rund 600 Positionen ist ihm Fachkenntnis über die Gebiete und der persönliche Kontakt seines Weinteams zu den Produzenten besonders wichtig. So erfolgt der Wissenstransfer vom Winzer möglichst direkt an den Gast, was andererseits auch die außerordentlich hohe Weinkompetenz im Haus ständig fördert. Weil man den direkten Kontakt mit dem Produzenten als Bedingung stellt, findet man schon seit zwanzig Jahren keine Positionen aus Übersee auf der Karte der Post – was den „Wine Spectator“ aus New York City offenbar nicht störte ... Der Schwerpunkt liegt auf Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz.

Zudem ist Florian Moosbrugger stets bemüht, hochwertige Weine zu leistbaren Preisen anbieten zu können, was sich auf der Karte in persönlichen Entdeckungen niederschlägt.

Wine Spectator Restaurant Awards 2019

Weltweit wurden in diesem Jahr 1.244 Restaurants mit dem „Best of Award of Excellence“, der zweithöchsten Auszeichnung, bewertet – neben der Post Lech noch zwei weitere österreichische Restaurants: Döllerers Genusswelten (zum dritten Mal)  und das Restaurant im Hotel Steirerschlössl (zum ersten Mal!). Zwei österreichische Häuser, das Palais Coburg (12. Mal) und die Griggeler Stuba im Burg Vital Resort in Lech (1.Mal) erhielten vom Wine Spectator sogar den Grand Award, die höchste Auszeichnung.

 

Alle Preisträger

 

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