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Wolfgang Schedelberger (l.), Alexander Jakabb

Es kommt drauf an, was drinnen ist

01.06.2012

Gut, diese Erkenntnis kommt nicht wirklich überraschend. Doch gerade bei den Verkostungen zu diesem Magazin  sind wir immer wieder über diese Binsenweisheit gestolpert. Zum Beispiel bei unserer diesjährigen Sekt-Verkostung.

Österreich bietet gerade im Schaumwein-Segment eine aromatische Breite, wie kaum ein anderes Land. Von aromatischen Traminer- und Muskateller-Sekte über klassische Interpretationen aus Chardonnay und Pinot Noir bis hin zu typisch österreichischen Varianten aus Grünem Veltliner und Riesling.

Wurde der Sekt von vielen Winzern bis vor einigen Jahren noch als Nebenprodukt recht stiefmütterlich behandelt, so hat sich heute eine Handvoll von Weinbaubetrieben, die verlässlich wirklich hervorragende Qualitäten liefern. Aber auch die großen Sekthäuser haben gelernt, dass man Marke und Qualitätsbewusstsein nicht mit Preisschlachten im Supermarkt gewinnt, sondern mit Premium-Produkten, die vor allem in der Gastronomie und im Weinfachhandel vertrieben werden.
 
Es kommt drauf an, was drinnen ist, war auch die zentrale Botschaft bei unserer großen Gin-Verkostung. Die Ausgangsbasis ist ja bei allen Gins mehr oder weniger gleich: neutraler Alkohol, der zumeist (aber nicht ausschließlich) aus Getreide gebrannt wird. Das Aroma wird zugesetzt, allerdings mit natürlichen Aromaträgern (so genannten Botanicals). Unser Verkostungssieger verwendet dafür gleich 48 verschiedene Zutaten, wobei es natürlich nicht auf die Anzahl sondern auf die harmonische Zusammensetzung der Aromen ankommt.

Es kommt drauf an, was drinnen ist, dürfen Sie aber auch im übertragenen Sinn für dieses Magazin anwenden. Erstmals stellen wir Ihnen sämtliche 137 Weine aus dem Kreis der Besten der  Niederösterreichischen Landesweinprämierung sowie die 16 Landessieger gesondert vor.

Unsere virtuelle Weinreise, auf die wir Sie gerne mitnehmen wollen,  hat uns über die unbekannte Schweiz, Sizilien, die griechische Sonneninsel Samos bis nach Argentinien geführt. Somit können wir Ihnen diesmal eine Lektüre anbieten, die in ihrer Buntheit seinesgleichen sucht.

Wolfgang Schedelberger und Alexander Jakabb

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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