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eTourismus bietet einen wichtigen Schritt für Österreichs Tourismus

19.01.2005

In den nächsten fünf Jahren stellen 100 weitere Gemeinden auf eGästeblatt um.

Der Umstieg auf das elektronische Gästeblatt läuft, ist aber noch nicht überall vollzogen, das ergab eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit initiierte Umfrage bei Österreichs Tourismusgemeinden. In den kommenden fünf Jahren werden zumindest 100 weitere Tourismus-Gemeinden auf das eGästeblatt umstellen. „Im Zuge der weiteren Verbreitung des eGovernment und des Internets als Informations- und Buchungsmedium im Tourismus kann sich die Umstellung aber deutlich beschleunigen, da auch damit zu rechnen ist, dass über kurz oder lang in den meisten Rezeptionen von Beherbergungsbetrieben ein Computer mit der entsprechenden Software ausgerüstet sein wird. Das eGästeblatt ist ein weiterer Schritt, um weltweites Tourismusland Nummer eins zu bleiben“, so der für Tourismus ressortzuständige Wirtschafts- und Arbeitsminister, Dr. Martin Bartenstein.

Arbeitsvereinfachung
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat Anfang 2001 im Rahmen der Initiative „eTourismus“ das Projekt „das elektronische Gästeblatt“ begonnen. Dabei werden die Meldedaten der Übernachtungsgäste im Beherbergungsbetrieb elektronisch erfasst, und das Ausfüllen des bisher üblichen Meldezettels entfällt. Vorteil dieser Methode ist eine Arbeitsvereinfachung für den Hotelier und die Gemeinde (bzw. den Tourismusverband), da die Sammlung und Speicherung der Meldedaten im Betrieb und eine Weitergabe der statistikrelevanten Daten an das Gemeindeamt (TVB)/Bundesland/die Statistik Austria elektronisch erfolgen kann.
Hauptziel ist eine Vereinfachung des Melde- bzw. Statistikwesens mit Einsparungen für die Beherbergungsbetriebe und die öffentliche Verwaltung sowie die Möglichkeit der Optimierung unterschiedlichster Marketingaktivitäten auf Basis der elektronisch gesammelten und teilweise – im rechtlichen Rahmen – weitergegebenen Daten.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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