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Der ITB World Travel Trends Report rechnet mit einer Steigerung von rund 3 Prozent beim Incoming in Europa

Europa-Tourismus weiterhin im Aufwind

03.12.2013

Berlin. Der ITB World Travel Trends Report prognostiziert für 2014 dem Tourismus aus und nach Europa steigende Zahlen. Insgesamt rechnet man mit einem Wachstum im Incoming von rund drei Prozent. Die stärksten Zuwächse werden aus den Märkten Russland, Asien und den USA erwartet.

Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme in einigen Regionen zeigte sich Europa auch in diesem Tourismus-Jahr wieder stark. Zu diesem Resultat kommt der jährliche ITB World Travel Trends Report, den IPK International im Auftrag der führenden Messe der internationalen Reiseindustrie erstellt. Dieser bescheinigt dem „Alten Kontinent“ für das laufende Jahr steigende Zahlen für Reisen nach und ab Europa. Die Aussichten für 2014 sind ebenfalls überaus positiv.

Reiselust hält an
Mit Blick auf 2014 sehen die Prognosen für Europas Reiselust überaus positiv aus. So sagten zwar 38 Prozent der Bürger, zwei Prozent mehr als 2012, dass sich die wirtschaftliche Lage auf die Urlaubsplanungen auswirke. Dennoch gaben gleichzeitig stabile 28 Prozent an, mehr grenzüberschreitend reisen zu wollen. Etwa 42 Prozent möchten den Standard aus diesem Jahr halten. Nur neun gegenüber elf Prozent im Vorjahr planen weniger Trips ins Ausland. Insgesamt gehen die Prognosen von einem Wachstum von drei bis vier Prozent für 2014 aus. Hier werden voraussichtlich russische Reisende mit zehn Prozent die Nase vorn haben. Auch die Schweizer, Briten und Schweden haben ausgeprägte Reiseabsichten. Deutschland soll mit drei Prozent stabil wachsen. Frankreich, die Niederlande und erstmals wieder Spanien werden moderat zulegen. Bei Italien könnten die Zahlen weiter rückläufig ausfallen.

Positive Zeichen im Incoming
Wenn es um die Anzahl von Reisenden nach Europa geht, präsentiert sich der „Alte Kontinent“ differenziert, aber unterm Strich trotzdem positiv. So nennt der ITB World Travel Trends Report für das laufende Jahr rund 396 Millionen internationale Ankünfte in den ersten acht Monaten 2013. Dies sind etwa 5,4 Prozent mehr als 2012. Auch die European Travel Commission (ETC) kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Gewinner unter den europäischen Ländern sind beispielsweise Island, die Slowakei, Serbien und Lettland. Sie können sich über ein zweistelliges Wachstum freuen. Zu den positiven Zahlen durch Reisende aus dem Ausland tragen vor allem Russland, Asien sowie die USA bei.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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