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European Spa World zufrieden stellend abgeschlossen

20.12.2006

Im Frühjahr 2003 starteten die 4 Partner Burgenland, Pannonia (Westungarn), Slowenien und die Steiermark ein grenzüberschreitendes, von der EU gefördertes Wellnessprojekt, die European Spa World. Jetzt nach insgesamt 4 Jahren (1 Jahr Vorbereitung, 3 Jahre aktive Marketingarbeit) läuft das Projekt wie geplant aus.

Projekttitelbild der European Spa World

Fazit: Das Projekt kann durchaus zufrieden stellend abgeschlossen werden, denn einig sind sich alle Partner darin, dass Synergien in der Imagebildung bei Endkunden und den Reiseveranstaltern, in der Produktgestaltung und die Vielzahl an Aktionen nur über dieses gemeinsame Projekt mit einem Gesamtbudget von knapp € 2,1 Mio. möglich gemacht wurden. So wurden, um nur zwei Beispiele zu nennen, knapp 300 Clippings mit einer Auflage von 48 Mio. und einem errechneten Medienwert von € 4,6 Mio. erzielt, allein die Veranstalter-Kooperation mit Mondial und Extempore Viaggi brachten einen Umsatz von € 790.000.
Die Erfahrung aus diesen 4 Jahren hat allerdings auch gezeigt, dass noch mehr Wert auf eine herkunftsländerspezifische Angebotsgestaltung gelegt werden muss, um den Verkauf zu forcieren. Bei der 4-Länder-Projektabschlusskonferenz wurde gerade dieser Fokus auf den Vertrieb und Verkauf als klares Ziel für die weiteren gemeinsamen Projekte beschlossen.

Die 4 Partner: Burgenland, Pannonia/Westungarn, Slowenien, Steiermark
mit 32 Thermen, 53 Hotels und 9.046 Betten.
Gesamtbudget 2003-2006: 2.068.000 €

Das Ziel auf den Märkten
Das Ziel der ESW war, in den Aktions-Jahren auf den definierten Schwerpunktmärkten Deutschland (Süddeutschland und Berlin), deutschsprachige Schweiz, Norditalien und als Hoffnungsmarkt Russland die „European-Spa-World .... Grenzenlos Wohlfühlen“ als größtes Wellnessresort Europas zu positionieren und substantielle Marktanteile für alle Partner zu gewinnen bzw. mehr Auslandsgäste für den „Wellness- & Gesundheitsurlaub“ in den vier Partnerregionen zu begeistern.
Nach den ersten gemeinsamen Aktionen und den sehr verschiedenen Ausgangspositionen und demnach auch Marktzielen, hat man sich gerade in den letzten beiden Jahren auf die Kommunikation und den Vertrieb von buchbaren Packages in drei Preiskategorien konzentriert.

www.european-spa-world.com
Gesamt: 256.648 User, sprich 257 Personen im Durchschnitt pro Tag.
Anfragebeantwortung über den „digitalen Tourismus-Assistent“.
E-Marketing: in 26 Online- und Printmedien wurde www.european-spa-world.com jeweils über mehrere Monate mit Banner, Fullbanner, Suchmaschinen-Optimierung und Gewinnspielen positioniert.

Die Meinung der 4 Partner dazu:

Burgenland: Stellungnahme von Gerhard Gucher (GF Burgenland Tourismus)
Für den Burgenland Tourismus war und ist die Zusammenarbeit mit den Ländern Slowenien, Ungarn und der Steiermark äußerst erfolgreich. In diesem länderübergreifenden gemeinsamen Auftritt konnten vorhandene Synergien für alle Beteiligten bestmöglich dargestellt werden. Nicht nur im Auftritt nach Außen, sondern auch bei der gemeinsamen Produktgestaltung und letzthin auch bei den kreativen Werbemitteln konnten Synergien genutzt werden. Die European Spa World ist ein Vorzeigeprojekt in der europäischen Tourismuslandschaft.

Pannonien: Stellungnahme von Gabriella Kiss-Herold (Pannon Thermal Cluster)
Für Pannonien war European Spa World eine gute Plattform, um die Region und unsere heilende Wässer noch bekannter zu machen. Die pannonischen Hotels und Heilbäder haben die Möglichkeit gehabt, an internationalen Messen teilnehmen zu können bzw. mehrere PR-Artikel wurden über uns geschrieben. Wir haben aus der Kooperation viel gelernt, auch das, was wir hätten besser machen müssen oder was wir in der Zukunft verbessern können.

Slowenien: Stellungnahme von Mag. Sonja S. Lebe (Institut Zirum, Uni Marburg)
Für Slowenien bleibt die erfolgreiche Arbeit, die in den vergangenen Jahren mit anderen Projektpartnern geleistet wurde, von unüberschätzbarem Wert. Nicht nur, dass wir unser Know-how zusammengefügt haben und in diesem Sinne gemeinsam auf den internationalen Märkten aufgetreten sind, haben wir uns auch besser kennen gelernt, was uns im Bezug auf Angebotsgestaltung und Positionierung weiterhin nach vorne bringen wird.

Steiermark: Stellungnahme von Georg Bliem (GF Steiermark Tourismus)
Wir haben in den 4 Jahren gesehen, dass für die zukünftigen gemeinsamen Aktionen jeweils die Länderorganisationen die klare Definition der Märkte vornehmen müssen und dass die Angebote noch genauer auf den jeweiligen Markt zugeschnitten gehören. Der Fokus wird dann zukünftig noch mehr auf den Vertrieb und Verkauf zu legen sein, wofür die Hotels projekt-bezogen eingebunden werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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