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Extrem-Sommer sorgt für Gästerekord

30.09.2013

Von Mai bis August erreichte laut Statistik Austria die Zahl der Ankünfte mit 14,3 Millionen (+3%) einen neuen Höchstwert, während die Nächtigungen um 1,5 Prozent auf 49,5 Millionen gestiegen sind.

Erfreulich ist dabei der Zuwachs bei ausländischen Gästenächtigungen (+2,1% auf 34,57 Mio.). Inländische Gästenächtigungen blieben mit 14,97 Millionen im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum weitgehend unverändert (+0,1%). Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem wichtigsten ausländischen Herkunftsmarkt Deutschland stieg um 1,9 Prozent auf 18,37 Millionen Nächtigungen. Rückgänge verzeichnete hingegen der zweitwichtigste ausländische Herkunftsmarkt Holland mit 3,17 Millionen Gästenächtigungen (-1,9).

 

Kein Zuwachs bei inländischen Urlaubern

„Das Urlaubsland Österreich bleibt auch in einer weltweit schwierigen Wirtschaftslage auf Erfolgskurs, wie der neue Besucherrekord und das Nächtigungs-Plus im Sommer zeigen. Damit stützt der Tourismus die Konjunktur und sichert Wachstum und Arbeitsplätze im Land“, sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner zu den veröffentlichten Zahlen. Dass bei inländischen Urlaubern kein höherer Zuwachs erzielt werden konnte, kommentiert der Obmann der Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Hans Schenner so: „Angesichts des Hochwassers und des schlechten Wetters zu Sommerbeginn im eigenen Land haben Herr und Frau Österreicher heuer wieder verstärkt ihren Haupt-Sommerurlaub im Ausland gebucht. Die Reiseintensität hat in Summe aber nach unserer Einschätzung nicht abgenommen. Ich rechne auch heuer damit, dass die Österreicher wieder an die 6,5 Millionen Urlaube (mit mindestens einer Nächtigung) unternehmen. Das Verhältnis der Inlandsurlaube (rd. 45%) zu den Auslandsurlauben (rd. 55 %) war in den letzten Jahren sehr stabil“, analysiert Schenner.

 

25 Millionen Euro für Sommerbewerbung

„Dass der ‚Urlaub in Österreich‘ trotz schwierigem Sommerstart nicht eingebrochen ist, haben wir insbesondere Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zu verdanken. Er hat mit konkreten Maßnahmen nach dem Hochwasser dafür gesorgt, dass die Tourismuswirtschaft trotz Krise ihren Status als stabiler Wirtschaftsfaktor halten konnte“, betont der Spartenobmann. Insgesamt hat allein die Österreich-Werbung heuer rund 25 Millionen Euro in die Bewerbung des Sommers investiert, darunter auch die nach dem Hochwasser lancierte Sonderkampagne "Jetzt.Österreich".

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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