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feratel erhält Auftrag für Großprojekt im Tiroler Paznaun

31.07.2006

"Für das Tiroler Paznaun (Ischgl, Galtür, Kappl, See-Pians) realisieren wir derzeit das umfassendste Projekt, mit dem wir jemals von einer einzelnen Destination beauftragt wurden", freut sich feratel-Vorstand Dr. Markus Schröcksnadel. "Gearbeitet wird am Aufbau einer zentralen Datenbank für das gesamte Tal und der Vernetzung der einzelnen Tourismusorte.

Das Regionsportal sowie die 3 Destinationsportale werden neu gestaltet, zudem wird ein mobiles Destinationsportal aufgebaut. Insgesamt 8 Außeninformationssysteme sollen ankommende Gäste rund um die Uhr umfassend informieren. Schließlich liefern wir mit unserem InfoChannel alles, was zum Betrieb eines lokalen Fernsehstudios notwendig ist", erklärt Schröcksnadel weiter.

"Mit 2,3 Mio. Nächtigungen ist das Tiroler Paznaun eines der tourismusintensivsten Täler Österreichs. Rechtzeitig zur Wintersaison wollen wir unseren Gästen einen noch umfassenderen Service bei Information und Buchung liefern. Die Vorarbeiten dafür laufen derzeit auf Hochtouren. Dass feratel in der Lage ist, eine Gesamtlösung für Internet, Handy, Tourismusbüro, Information vor Ort und Fernsehen zu bieten, stellt für uns einen entscheidenden Vorteil dar und war letztlich auch für die Auftragsvergabe ausschlaggebend", meint Alfons Parth, Obmann des Tourismusverbandes Paznaun.

Vernetzung
Die Basis für alle neuen Informations- und Kommunikationskanäle bildet das Destinationsmanagementsystem DesklineÒ. Derzeit werden alle touristisch relevanten Informationen (sämtliche Zimmer und Ferienwohnungen, Pauschalen, Veranstaltungen, Infrastrukturdaten, …) in der zentralen Datenbank erfasst. Den Mitarbeitern in den Tourismusbüros wird die Arbeit erleichtert, Gästeanfragen am Telefon oder am Counter werden auf Knopfdruck beantwortet, Unterkünfte gesucht und gebucht oder Angebotspakete geschnürt. Per Telefon oder Internet eingehende Prospektanfragen werden automatisch erfasst, der beizulegende Brief (verfügbar in 10 Sprachen) abends gedruckt. Im Falle einer Vollbelegung kann jedes Tourismusbüro auch im Nachbarort verfügbare Unterkünfte suchen und direkt buchen. Derzeit füllen die Unterkunftsanbieter ihre Gästeblätter noch händisch aus und geben diese zur Auswertung an die Meldebehörde weiter. Künftig wird auch dies mittels elektronischem Meldeschein IT-gestützt erfolgen.

Internet
Die bestehende Destinationshomepage www.paznaun-ischgl.com sowie die drei Ortshomepages (www.ischgl.com, www.galtuer.com, www.kappl-see.com) werden neu konzipiert und designt. Für die laufende Aktualisierung der Internetseiten steht eine umfangreiche Softwareapplikation (CMS) zur Verfügung. Sämtliche Unterkünfte sollen künftig auf den vier Seiten online such- bzw. buchbar sein. Ein elektronischer Anfragepool ermöglicht es dem User zudem sich auch mehrere unverbindliche Angebote für den gewünschten Urlaubszeitraum einzuholen. Die Vermieter selbst aktualisieren ihre Daten durch eine einfach zu bedienende Webapplikation. Für eine volle Transparenz der Klicks und Buchungen sorgt das Statistik- und Benchmarkingtool CheckEffekt. Die Analyse der eigenen Zahlen sowie der Vergleich mit anderen Destinationen ermöglicht auch im Internetbereich eine effiziente Marketingplanung.

Handy
Realisiert wird außerdem ein mobiler Planungsguide. Die Eingabe der Mobilnummer auf der Homepage genügt und schon erhält der User eine WAP-Push Nachricht mit dem entsprechenden Link oder aber er gibt die Internetadresse direkt in den Browser seines Handys ein und kommt so auf das mobile Destinationsportal. Neben den Live-Panoramabildern aus Ischgl, Galtür und Kappl erwarten den Gast aktuelle Wetterdaten und Schneeberichte. Der Menüpunkt Events verrät alles über die touristischen und nächtlichen Highlights der Region. Mit einem Klick auf Unterkünfte und der Eingabe der gewünschten Aufenthaltsdauer gibt das Handy Auskunft über verfügbare Zimmer und Ferienwohnungen. Mit einem weiteren Klick auf die Telefonnummer kann die Reservierung bereits vom Handy aus vorgenommen werden. Ein zusätzlicher SMS-Service wird außerdem über den aktuellen Neuschneezuwachs oder den abendlichen Hüttenzauber informieren.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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