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Festspiele der Weinkultur

21.06.2012

Auch 2012 wurden zwei Festspielweine nominiert. Neu ist, dass man sich erstmals für einen gereiften Rotwein mit Potenzial entschieden hat

Michael Moosbrugger (Schloss Gobelsburg), Helga Rabl-Stadler (­Festspielpräsidentin), Pepi Tesch (Weingut Tesch), Markus Trinker (­Stieglbrauerei)

Nicht nur bei allen Aufführungen und offiziellen Veranstaltungen der Salzburger Festspiele werden die aktuellen Festspielweine (und natürlich auch das Festspielbier, das traditionellerweise von der Stieglbrauerei zu Salzburg kommt) ausgeschenkt. Auch in vielen Salzburger Gastronomie-Betrieben sind diese Weine vor allem während der Festspielzeit besonders beliebt.

Der Weißwein ist auch heuer wieder ein frischer, pfeffriger Veltliner des aktuellen Jahrgangs 2011 und kommt von Schloss Gobelsburg. Beim Rotwein wurde auf Initiative von Hermann Döllerer, der die Festspielweine auch vertreibt, das Konzept jedoch leicht geändert. „Auch in der Vergangenheit wurden immer Rotweine von Top-Betrieben gewählt, doch waren diese meis­tens zu jung und haben sich daher nicht so gut verkauft wie die Festspielweine in Weiß. Ich habe daher den Festspiel-Verantwortlichen geraten, das Konzept zu überarbeiten", so Döllerer.

Perfekt gereifter Rotwein

Heuer hat man dem Rechnung getragen. Die Jury einigte sich auf einen Blaufränkisch Reserve 2009 vom Weingut Tesch aus Neckenmarkt (Mittelburgenland). Die zweijährige Reifung im Barrique machen ihn zu einem geschmeidigen, samtigen Wein, der sich schon jetzt wunderbar trinken lässt und auch das Potenzial hat, noch ein paar weitere Jahre zu reifen.

„Ich würde mir wünschen, dass der Festspielwein nicht nur zur Festspielzeit, sondern das ganze Jahr über auf den Weinkarten der Salzburger Restaurants zu finden ist. Besonders erfreulich wäre es, wenn einige überhaupt Festspielweine aus mehreren Jahrgängen anbieten würden. Mit dem Blaufränkisch Reserve 2009 von Pepi Tesch haben wir jedenfalls einmal eine gute Basis dafür geschaffen", so Hermann Döllerer. Aufgrund der großen Bestellmenge ist der Festspielwein für Gastronomen preislich äußerst attraktiv.

Die Etiketten zieren dieses Jahr Figurinen der beiden Kostümbildnerinnen Susanne Bisovsky und Elisabeth Binder-Neururer aus der Oper „Das Labyrinth".

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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