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Fischers Fritz fischt viele frische Fische

24.02.2005

Fische stellen die vielfältigste Wirbeltiergruppe dar, sie umfassen etwa die Hälfte aller Wirbeltiere. Von insgesamt rund 20.000 Fischarten leben im Salzwasser ca. 40 Prozent (etwa Hering, Scholle, St.-Peters-Fisch, Thunfisch, Wolfsbarsch etc.), die übrigen 60 Prozent bewohnen das Süßwasser (Forelle, Hecht, Karpfen, Saibling, Zander etc).

Nur wenige Arten sind in der Lage, sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser zu leben (Lachs, Stör, Aal u. a.).
Seit Jahrtausenden gilt Fisch als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. In der Alpenrepublik beschränkte sich der Konsum der schmackhaften Wassertiere bisher im Allgemeinen auf kirchliche Fasttage. Doch wissen Gourmets den feinen Genuss dieses gar nicht kargen Fastenmahles ebenso jenseits des Heringsschmauses zu schätzen.
Fisch schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ein gesundes Nahrungsmittel und sollte regelmäßiger Bestandteil einer modernen Ernährung sein. Fisch ist ein wertvoller Lieferant für Eiweiß, Vitamine und Mineralien und enthält zudem alle essentiellen Aminosäuren.
Fettarme Varianten
Wer sich bewusst fettarm ernähren will, kann auf die so genannten Magerfische (Fettgehalte unter 1%) wie Alaska Seelachs, Kabeljau oder Scholle zurückgreifen. Aber auch fettreichere Fische wie Hering, Makrele, Lachs und Sardine sollten nicht auf dem Speiseplan fehlen. Sie enthalten zwar mehr Fett und haben damit auch einen höheren Brennwert. Gleichzeitig weisen sie aber auch höhere Gehalte der ernährungsphysiologisch wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf, von denen die Omega-3-Fettäuren als besonders wertvoll einzustufen sind, da sie sich günstig auf die Gesunderhaltung von Herz und Kreislauf auswirken.
Besonders wertvoll wird der Fisch durch seinen hohen Gehalt an Vitamin D, denn für dieses „Wintervitamin“ stellt er mit Abstand die beste aller Nahrungsquellen dar. Bedarf es im Sommer nur einem 15-minütigen Aufenthalt im Freien, um den gesamten Vitamin-D-Bedarf für einen Tag mit Hilfe der Sommersonne selbst im Körper zu erzeugen, sind wir in den sonnenarmen Wintermonaten auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen.
Fleischrepublik Österreich
Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Österreich bei ca. 6,3 kg/Jahr (im Vergleich zu rund 40 Kilo Schwein …). Das bedeutet rund 3 Fischmahlzeiten im Monat. Ernährungswissenschaftler empfehlen allerdings 2 x Fisch pro Woche. Mit über 30 kg pro Kopf und Jahr liegen indes die Spanier europaweit an der Spitze. Und mit rund 13 kg im Jahr essen sogar unsere deutschen Nachbarn mehr als das Doppelte von uns.

Die untenstehenden Rezepte stammen vom 3-Hauben-Koch Heinz Hanner, Rest. Hanner, 2534 Mayerling 1, Tel.: 0 22 58/ 23 78, www.hanner.cc

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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