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Flexibler Einsatz der Mitarbeiter

30.09.2005

Die AKAD-Privathochschule führt eine wissenschaftliche Studie über Zeitarbeit in der Hotellerie durch, zwecks Analyse der Gründe und Erfolgsstrategien.

In der Hotellerie hat die Zeitarbeit in den vergangenen Jahren verstärkt Einzug gehalten. Der zunehmende nationale und internationale Wettbewerb zwingt die Hoteliers, sämtliche Mittel der Effizienzoptimierung in der Wertschöpfungskette einzusetzen, um bestehen zu können.
Strategien für die Planung
Anfänglich wurden Leiharbeitnehmer ausschließlich für Spitzenzeiten in den Bankett- und Veranstaltungsbereichen eingesetzt. Mittlerweile haben sich die Tätigkeitsfelder der Zeitarbeit in der Hotellerie aber deutlich erweitert. Zeitarbeiter gibt es heute auch schon an der Rezeption, im Restaurant, im Housekeeping, in der Küche – und das sowohl in Zwei-Sterne- als auch in Fünf-Sterne-Betrieben. Der Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung bietet dabei dem Unternehmen ein effizientes und rechtssicheres Mittel, die benötigte Personalstärke bedarfsorientiert anzupassen. Andere Formen des flexiblen Arbeitseinsatzes sind natürlich auch noch Überstunden oder befristete Einstellungen.
Vor diesem Hintergrund steigender Relevanz der Zeitarbeit führt die deutsche AKAD-Privathochschule in Pinnberg, unter der Führung von Prof. Dr. Torsten Olderog, nun eine empirische Untersuchung zur Zeitarbeit durch, um die Strategien für den Einsatz von Zeitarbeit und ihre Erfolgswirkungen zu erfassen. Damit verfügt dann die Branche über eine wissenschaftliche Studie, die einen umfassenden Überblick über die tatsächliche Zeitarbeitssituation gibt und die Erfolgsstrategien für den Einsatz von Zeitarbeit dokumentiert.
Dafür bedarf es aber der Mitarbeit der Hoteliers. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens werden Primärdaten der Hotels, also der Nutzer der Zeitarbeit, erhoben. Die Daten werden dann anschließend aufbereitet, analysiert und in einem Ergebnisbericht zusammengefasst.

Der Fragebogen für die Studie befindet sich im Internet unter www.hotellerie-studie.de

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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