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Thomas Wolfsegger leistete Pionierarbeit für die Seminar- und Tagungshotellerie, indem er die Flipchart-Klassifizierung entwickelte

Flipcharts stehen für Qualität

22.08.2013

„Tagen in Österreich" gibt mit der Flipchart-Klassifizierung Seminarplanern eine Orientierungshilfe für die Tagungsplanung, die auf nachvollziehbaren, klaren und transparenten Kriterien basiert.

Was für die Wellnesshotellerie die Lilien im Relax-Guide, sind künftig die Flipcharts für die Seminar- und Tagungshotellerie sowie den Kongresstourismus – ein Zeichen für Qualität. „Es gibt bis zum heutigen Tag europaweit kein einheitliches Klassifizierungssystem für Seminarhotels. Die Flipchart-Klassifizierung soll den Seminarplanern und Entscheidungsträgern eine bisher nicht dagewesene Orientierungsmöglichkeit bieten. Sie schafft einen Überblick über die Leistungen eines Betriebes im Seminar- und Tagungsbereich; neben der detaillierten Betrachtung der einzelnen Betriebe anhand klarer und transparenter Kriterien punktet das Verfahren vor allem durch seine Nachvollziehbarkeit", erklärt Thomas Wolfsegger, Herausgeber von „Tagen in Österreich".

Mehr als 350 Qualitätskriterien in insgesamt 14 Kategorien bilden die Basis der Flipchart-Klassifizierung. Als Qualitätskennzeichen werden zwischen drei und fünf Flipcharts vergeben. „Zwei eigenständige Seminarräume sind ein ,Must‘, ebenso müssen 70 bis 80 Prozent der Qualitätskriterien erfüllt sein, damit man die Klassifizierung mit drei Flipcharts erhält. 90 Prozent der Qualitätskriterien müssen für vier und über 90 Prozent für fünf Flipcharts erreicht werden. Es erfolgt alle drei Jahre eine Wiederüberprüfung", ergänzt Wolfsegger.

Wohlfühlfaktoren

Die Seminarräume und deren Ausstattung stellen zentrale Merkmale der Evaluierung dar. Doch auch Wohlfühl-faktoren wie Verpflegung, Betreuung, Hotelzimmer oder Pausenräume werden entsprechend berücksichtigt. Außerdem werden die Kosten oder die Barrierefreiheit zu den Kategorien der Klassifizierung gezählt. In jeder Kategorie ist eine bestimme Maximalpunktezahl erreichbar. Sowohl die Kategorien als auch die einzelnen Kriterien werden zudem entsprechend ihrer tatsächlichen Bedeutung für Veranstalter und Teilnehmer gewichtet, um den Marktbedingungen gerecht zu werden. „Es fließt zum Beispiel auch die Bewertung des Außenauftritts mit ein: Enthält die Website nur detaillierte Infos zum Thema Seminare oder ist ihr ein eigener Menüpunkt gewidmet?", so Thomas Wolfsegger.

Die neu erarbeitete Flipchart-Klassifizierung stellt eine standardisierte Form der Qualitätsüberprüfung dar. Es ist für die Betriebe ein objektivierbares Steuerungs-instrument. Sie kann gleichzeitig als wertvolles Marketinginstrument fungieren und eine klare Abgrenzung zum Wettbewerb schaffen.

Text: Irene Stelzmüller

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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