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Forstbetriebe sind Partner für Tourismus und Freizeitwirtschaft

10.03.2006

In unserer hektischen Zeit ist der Wald für die Menschen eine Oase der Ruhe und ein wichtiger Ort, um Kraft zu tanken " Er soll daher auch in Zukunft für jeden zu Erholungszwecken begehbar sein", betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.

Doch der Wald erfüllt gleichzeitig noch viele
andere Funktionen: er bietet Schutz vor Lawinen und Muren, ist
Wasserspeicher und Luftfilter. Darüber hinaus produziert dieser
Naturraum den umweltfreundlichen Rohstoff Holz. Diese umfassenden
Leistungen ermöglicht die österreichische Forstwirtschaft mit ihrem
umsichtigen Waldmanagement. Dank der sorgfältigen Pflege und
Bewirtschaftung bewahren die Waldbewirtschafter die Gesundheit der
Natur.

In unserer Erlebnisgesellschaft entstehen immer mehr Sportarten
und Freizeitaktivitäten, die im Wald ausgeübt werden. Viele davon
werden von Unternehmen angeboten und vermehrt touristisch vermarktet.
"Der Wald ist auch Betriebsfläche", erklärt Montecuccoli". "Wer den
Wald für gewerbliche Zwecke nutzt, soll dafür auch bezahlen." Es gibt
dafür bereits erfolgreiche Vertragsmodelle - wie etwa Reitwege und
Mountainbikestrecken. So stehen Radbegeisterten heute in Österreich
unter anderem rund 20.000 km geregelte und gesicherte
Mountainbike-Wege zur Verfügung.

Naturschutzgebiete sollen nötige Kriterien erfüllen

Der Wald ist die grüne Hälfte Österreichs. Über 47 Prozent der
Staatsfläche, das sind 3,924.000 Hektar, sind mit Wald bestockt. Die
österreichische Waldfläche nahm im Durchschnitt der letzten Jahre um
ca. 5.100 Hektar jährlich zu. Über 30 Prozent der heimischen Wälder
stehen unter Schutz. Doch diese Gebiete verändern sich über die Zeit.
Unter anderem, weil sich die Situation um diese Naturräume weiter
entwickelt - dazu gehört etwa der Bau von Autostraßen oder auch das
Entstehen von Wohnsiedlungen. "Es ist daher sinnvoll, kontinuierlich
zu überprüfen, ob die bestehenden Schutzgebiete die geforderten
Kriterien noch erfüllen", so Montecuccoli. Zudem gibt es heute neue
Naturschutz-Instrumente wie Natura 2000 oder LIFE-Projekte. Diese
erachten oftmals andere Gebiete als schutzwürdig, als früher
ausgewiesene Naturschutzgebiete. Um die heutigen Schutzziele zu
erreichen, sollte man die vorhandenen Mittel möglichst effizient
einsetzen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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