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v.li.o.: Kay Fröhlich, Stefan Fabsics, Klaus Kirchauer, Robert Mayr.

Freiwillig rauchfrei – wie geht’s Ihnen damit?

22.02.2018

Die ÖGZ-Umfrage bei vier Gastronomen, die in ihren Lokalen freiwillig das Rauchen verbieten.

Kay Fröhlich, Café Central, Wien

„Wir sind seit 2010 ein Nichtraucher-Kaffeehaus. Für unsere internationalen Kunden war das von Beginn an eine Selbstverständlichkeit. Das Café Central ist ein Ort der Genusskultur. Zigarettenrauch harmoniert nicht mit unserem gastronomischen Anspruch. Raucher sind gern gesehene Gäste, die ihrer Leidenschaft vor dem Lokal frönen können. Negative Auswirkungen auf den Umsatz gab es nicht. 2017 war das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte.“

Stefan Fabsics, Stefan’s Bistro, Eisenstadt

„Unser Lokal ist seit vier Jahren ein Nichtraucherlokal. Die Umstellung war nicht schwierig, weil wir in einem Bürogebäude sind, das zur Gänze rauchfrei ist. Außerdem sind wir ein reiner Tagesbetrieb mit Restaurant-Geschäft – da ist Rauchen kein Thema. Die wenigen Raucher rauchen auch gerne vor der Tür. Das hat sich gut eingespielt. Wir unterstützen die Aktion ‚Freiwillig rauchfrei‘. Auf den Umsatz hat die Umstellung auf rauchfrei keinerlei Auswirkungen gehabt.“

Klaus Kirchauer, Kaffeehaus Ingeborg Bachmann, Klagenfurt

„Beim Thema ‚Rauchen oder Nichtrauchen‘ halte ich es mit der Namensgeberin unseres Lokals: ,Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar‘ – also: Rauchen ist schädlich. Die Frage nach ,Rauchen oder Nichtrauchen‘ erübrigt sich daher genauso wie sämtliche Diskussionen, Medienberichte oder politische Einflussnahme. Unser Lokal ist seit acht Jahren rauchfrei. Geändert hat sich dadurch nichts. Umsatz und Gästezahl sind gleichgeblieben.“

Robert Mayr, Restaurant Rosengarten, St. Pölten

„Lokal und Gastgarten sind bei uns rauchfrei. Ich lehne Gestank jeder Art ab, am wenigsten mag ich Zigarettenrauch. Unsere Lieferanten investieren Zeit, Schweiß und Herzblut, um das Beste aus ihren Produkten zu holen. Unsere Gäste genießen eine Auszeit vom Alltagsstress. Es macht keinen Unterschied, ob die Geruchsbelästigung im Gastgarten oder im Lokal passiert – es stinkt, und dadurch wird der Genuss von Lebensmitteln und Getränken beeinträchtigt.“

Autor/in:
ute.fuith
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