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Friesacher Einkehr: Anzapft is!

03.04.2009

Nach dem Neustart im „Heurigen“ vor zwei Monaten folgt nun mit der „Einkehr“ der zweite Streich der Gastronomie-Familie von Hotelier Michael Friesacher.„Die Einkehr wird ein klassisches Bierlokal für jedermann. Dazu gibt´s die traditionelle Wirtshausküche von A wie Aufstrich bis Z wie Zwiebelrostbraten“, freut sich Michael Friesacher auf den Start am 3. April.

Michael Friesacher  und „Bier-Papst“ Conrad Seidl in der neuen "Einkehr" in Anif

Wieder wird auf eine pompöse Eröffnung verzichtet. „Ganz bewusst: wir sperren einfach auf und laden alle unserer Freunde zum Vorbeischauen ein“, bringt es der Anifer Spitzen-Gastronom auf den Punkt. Und jedermann wird in der neuen „Einkehr“ einiges zu sehen bekommen: eine neue, große Bar lädt zum (Bier-)Trinken und Essen ein, in der neuen Küche gelingen alle Speisen und ein neuer, schöner Brunnen ziert den Gastgarten.

Alles rund ums Bier wird die „Einkehr“ beherrschen. „Bei uns kommt das frische Augustiner-Bier direkt aus dem Holzfass und nicht aus der Leitung“, verspricht Michael Friesacher. Was es sonst nur im Bräustübl zu Mülln gibt, wird künftig in Anif die Attraktion für Genießer des Hopfengetränks: über ein Bier-Karussell sind vier Holzfässer zu je 50, 25 und 15 Liter mit der Schank verbunden. Von der (Ess-)Bar aus kann man das Anzapfen genau beobachten. „Wie vor 100 Jahren kommt bei uns das Bier handgemacht und stets frisch ins Glas. Der Nachteil ist, dass das ´Augustiner´ jeden Abend ausgetrunken werden muss“, sagt Friesacher mit einem Augenzwinkern. Logisch, am nächsten Tag wäre das Frischbier nicht mehr zu trinken.

Wer nicht auf seine anderen Salzburger Lieblingsbiere verzichten will, ist in der neuen „Einkehr“ trotzdem gut aufgehoben. Mit Stiegl Zwickl, Trumer Pils, Biere der BrauAG und die original „Weiße“ von der Salzburger Weißbierbrauerei findet sich für jeden Geschmack etwas. Zudem wird es Raritäten wie das irische „Grundnahrungsmittel“ Guiness vom Fass und eine kleine, aber feine Starkbier-Liste in der „Einkehr“ geben. Unter den kräftigeren Bieren finden sich Marken aus Belgien, der Schweiz und Bayern.
Denn: Der Schönramer „Bock“ wird in der „Einkehr“ eine neue Heimat finden.
Woher die Tipps für den internationalen Gerstensaft kommen, ist schnell
erklärt: Als Berater für Michael Friesachers „Einkehr“ fungierte kein geringerer als der österreichische Bier-Papst Conrad Seidl. In diesem Sinne:
Prost!

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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