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Frische der Berge

08.09.2010

Wein aus Südtirol in aller Munde: Wiens größter Weinhändler hat ein großes Sortiment entwickelt. Auch in den anderen Bundesländern ist ein verstärktes Interesse am „alpinen Rebensaft“ festzustellen.

Grenzüberschreitende Leidenschaft für den Südtiroler Wein – das Team von Del Fabro/Kolarik & Leeb hat ein in ganz Österreich erhältliches Sortiment mit über 100 Weinen aus Südtirol für die Gastronomie zusammengestellt: Thomas Breitwieser, Erich Franz, Franz del Fabro, Gastgeberin Sophie Goess-Enzenberg, Bernd Demmerer, Matthias Ortner, Gerhard Feldhofer und Josef M. Schuster (v. l. n. r.)

Während in vergangenen Jahrzehnten Südtiroler Wein fast ausschließlich beidseits des Brenners getrunken wurde, ist seit kurzer Zeit auch in den anderen Bundesländern ein verstärktes Interesse am „alpinen Rebensaft“ festzustellen.

Dafür gibt es mehrere aktuelle Gründe. Zum einen präsentierte sich Südtirol mit einer großen Bandbreite an Produzenten und Weinen als Gastregion auf der wichtigsten Weinmesse Österreichs, der VieVinum Anfang Juni in Wien. Zum anderen wurden schon Monate vor dieser Veranstaltung von den Del-Fabro-Weinexperten über 400 Südtiroler Weine verkostet. Mehr als 100 schafften es dann auch tatsächlich ins Sortiment, welches im prächtigen Rahmen des Restaurants Vestibül im Wiener Burgtheater präsentiert wurde.
Südtiroler Winzer bei Del Fabro: Tiefenbrunner, Kellerei Nals-Margreid, KG Girlan, Kellerei Tramin, St. Michael-Eppan, Erste + Neue, Josef Hofstätter, Manincor, Schreckbichl-Colterenzio, Kellerei Kaltern, Baron di Pauli, Alois Lageder, Elena Walch, Abtei Muri und Klaus Lentsch.

Önologischer Schatz
Es sind mehrere Faktoren, die dem Südtiroler Wein Charakter geben: Besondere Böden wie Kalkstein, Porphyr, Basalt sowie Schotter in den Tallagen, der Einfluss von alpinem und mediterranem Klima und ein großer Fundus an autochthonen (Traminer, Lagrein, Vernatsch) sowie internationalen Rebsorten wie Cabernet, Merlot, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer und Burgunder, die an den jeweils idealen Standorten „bella figura“ machen.

Doch liegt es letzlich an den Menschen, was aus dem vorhandenen Potenzial entsteht. Es ist den Südtiroler Winzern in den letzten Jahren gelungen, sich selbst „neu zu erfinden“ – Neubauten wie die Kellerei von Manincor oder das weithin sichtbare postmoderne Polygon der Kellerei Tramin zeugen von der Ambition der Südtiroler Winzer und ihrem Vertrauen in die Zukunft. Kurz gesagt: Der Südtiroler Wein ist heute spannender denn je und mit Sicherheit eine Bereicherung für so manche sehr „österreichlastige“ Weinkarte.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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