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Fünf Praxis-Tipps, wie man Instagram-Storys erfolgreich bedient

21.10.2019

Instagram spielt sich längst nicht mehr nur über Fotos ab. Seit 2016 die Videofunktion eingeführt wurde, ist der Social-Media-Dienst dreidimensionaler geworden. Vor allem aber lassen sich die Videosequenzen als Marketing-Tool nutzen – in Form von visuellem Storytelling.

1. Seien Sie authentisch
Postings von Essen sind auf Instagram meist perfekt inszeniert. Einen unaufgeräumten Tisch mit halbleeren Tellern sieht man kaum. Doch Perfektion ist nicht das Schlüsselwort zum Erfolg. Der Instagram-Feed darf hübsch aussehen, die Instagram-Storys bieten hingegen Platz für Momente, die nicht perfekt sind.

Nutzen Sie die Chance und laden Sie ehrliche und authentische Momente aus Ihrem Betrieb hoch, die abseits des Hauptgeschäfts stattfinden. In den Videos können Sie sympathische Alltagsmomente zeigen, Videosequenzen müssen keinesfalls professionell sein. Ob verwackelt oder mit Hintergrundgeräuschen: Gerade unerwartete Momente stehen für Echtheit. Selbst wenn Sie sich nicht sicher bei einem Posting sind, macht das nichts: Instagram-Storys verschwinden nach 24 Stunden.

2. Lassen Sie hinter die Kulissen blicken
Je echter, desto besser: Kunden bekommen ein besseres Gefühl für Ihr Haus, wenn sie nicht nur Hochglanzmomente präsentieren. Zeigen Sie, was abseits der frisch gestylten Hotelzimmer oder der hübsch dekorierten Teller passiert. Hier zählt nicht nur Ihr Betrieb als Marke, sondern es zählen die Menschen. Binden Sie Ihr Personal ein. Der Küchenchef beim Schneiden von Zwiebeln, der Bartender beim Sortieren der Flaschen? Perfekt! Drehen Sie kleine Momente, die typisch für Ihren Betrieb sind, und lassen Sie die User daran teilhaben. Genauso können Sie diese Momente als Werbung einsetzen: Die Zwiebel werden für das Gericht des Tages geschnitten, die Flaschen für den Event am Abend bereitgestellt. Die Möglichkeiten, um Kunden mit kleinen Geschichten anzulocken, sind groß.

3. Markieren Sie den Ort und das Unternehmen
Denken Sie immer daran, den Ort und – sofern vorhanden – Ihr Unternehmen in den Instagram-Videos zu markieren. Denn das zieht User abseits Ihrer Follower an. Instagram bündelt markierte Orte zu einem öffentlichen Gesamtvideo, sodass Sie so die Chance haben, dass User Ihre Instastory sehen, die über die Ortssuche bei Ihnen gelandet sind. Das kann eine neue Zielgruppe erschließen. Denn Instagram und die Story-Funktion sind aktuell kaum zu bremsen: Laut Statista ist die Videofunktion der Social-Media-Toptrend des Jahres 2019. 

4. Nutzen Sie Filter und Features
Instagram ist nicht nur ein reines Foto- oder Videoprogramm. Wenn Sie ein Video für eine Instastory hochladen, gibt es viele Tools, die Sie zusätzlich nutzen können. Emoticons, Sticker und GIFs lassen ein durchschnittliches Video außergewöhnlich wirken und können auch Humor ins Spiel bringen. Zudem wirken die Sequenzen interaktiver. Auch Tools, die das Tempo verändern, sind sehr beliebt, so zum Beispiel der Boomerang-Modus oder die Timelapse-Funktion Ihrer Smartphone-Kamera, die ein Video im Schnelldurchlauf aufnimmt: ideal übrigens, wenn Sie in der Küche die Zubereitung eines Gerichts aufnehmen und Ihren Followern als kleines Videohäppchen servieren. Es gibt übrigens auch ein Umfrage- und Quiztool, mit dem Sie für Interaktivität sorgen können. Lassen Sie Follower abstimmen, was der Drink des Tages wird, fragen Sie sie nach Ideen für das Wochenmenü. Interaktion ist gleich Reichweite ist gleich Neukunden.

5. Reposten Sie Videos und Bilder
Instagram ist ein interaktives Medium, bei dem nicht nur Sie agieren, sondern auch andere Menschen mit Ihnen. Nutzen Sie nicht nur eigene Inhalte, sondern beobachten Sie, welche Inhalte Ihre Gäste produzieren. Vieles davon lässt sich teilen. Das sind kostenlose Inhalte, die Sie mit nur wenigen Klicks sharen können, ohne viel Arbeit investieren zu müssen. Plus: Potenzielle Gäste sehen, dass Sie ein instagramtauglicher Betrieb sind, und werden vielleicht angelockt. Profi-Tipp: Sie können Ihre Instagram-Storys länger „haltbar“ machen, indem Sie die Videos in einem Story-Highlight speichern. Das bietet sich bei allgemeinen Themen wie beispielsweise einer „Roomtour“ durch Ihr Hotel an.

Autor/in:
Jasmin Kreulitsch
Original erschienen am 21.10.2019: Gast.
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