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Funktioniert Corporate Identity für Restaurants?

21.10.2010

Corporate Identity ist Ausdruck der Unternehmenspersönlichkeit mit all ihren Werten und Besonderheiten. Auch und gerade kleinere Restaurants können sich diesen Effekt zunutze machen

Eine Corporate Identity ist kein Privileg für Fast-FoodKetten, deren strategische Vorgehensweise freilich vorbildlich

Wir alle kennen das bunte Erscheinungsbild großer Fast-Food-Ketten. Egal, ob man im Norden oder Süden Europas, in Asien oder Amerika ist, sofort erkennt man von Weitem, um welche Fast-Food-Kette es sich dabei handelt.

Da ist zum einen das unverwechselbare Logo, aber auch die Kleidung der Mitarbeiter. Sogar das Aussehen und die Architektur der Fast-Food Restaurants selbst scheinen überall gleich zu sein. Die Fast-Food-Ketten sind hervorragende Beispiele für eine solche Corporate Identity. Doch funktioniert so eine Werbeausgabe auch für lokale Restaurants?
Gerade kleinere Betriebe machen sich sehr wenig Gedanken über Möglichkeiten zur Umsatz- und Gewinnsteigerung. Sie haben genug mit der Hektik des Alltags zu tun und verpassen damit die Möglichkeit, das Beste aus ihrer Organisation herauszuholen. Und verschenken damit bares Geld!

Auch wenn manche Restaurants noch nie die Notwendigkeit für eine einheitliche Corporate Identity gesehen haben, so ist sie doch nachgewiesenermaßen sehr effektvoll.
Ein Firmenabzeichen oder ein gemeinsames Outfit sind schnell und ohne größeren Kostenaufwand erstellt. Der Nutzen steht dem oft überproportional entgegen. Denn das äußere Erscheinungsbild wirkt auf verschiedenen Ebenen. Corporate Identity ist nämlich mehr als ein Logo und die einheitliche Kleidung der Mitarbeiter. Sie ist vielmehr der Ausdruck der Unternehmenspersönlichkeit mit all ihren Werten und Besonderheiten.

Nach außen erhöht die CI zunächst den Wiedererkennungswert. Dies ist vor allem bei Restaurants mit mehreren Niederlassungen vorteilhaft. Darüber hinaus wird nach außen signalisiert: „Hier arbeiten wir mit Qualität! Wir legen Wert auf Details und auf Professionalität.“
Eine CI wirkt auch nach innen: So tragen Mitarbeiter ihre Arbeitskleidung mit einem gewissen Stolz, wenn die Organisation sich tatsächlich einem perfekten Service und hohen Qualitätsansprüchen verschrieben hat.

Das Verhalten prägt die Marke
Auch das sogenannte Corporate Behaviour, das Unternehmensverhalten, gehört zur Unternehmens-persönlichkeit. Dieses Unternehmensverhalten regelt beispielsweise folgende Fragen: Wie werden Gäste begrüßt, wenn sie unsere Räume betreten? Wie meldet man sich am Telefon? Wie geht man mit Beschwerden oder mit schwierigen Gästen um?

Schnelle Ergebnisse
Gerade wenn kleine Restaurants sich darüber Gedanken machen und herausfinden, was am besten funktioniert und das dann als „Standard-Verhalten“ für alle Mitarbeiter festlegen, erzielen sie in kürzester Zeit erstaunliche Ergebnisse. So eine Unternehmensidentität hebt sich garantiert vom Konkurrenten ab, macht von sich reden und erhöht nachhaltig die Gästezufriedenheit. Daher lohnt der Aufwand, sich ein paar Gedanken über seine „Unternehmenspersönlichkeit“ zu machen und eine solche dann auch visuell umzusetzen. Der Effekt einer solchen Marketing-Maßnahme ist oft erstaunlich! Probieren Sie’s aus! Anne-Katrin Straesser hält eine Professur für Turnaround Management und Strategisches Management an der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Köln. Als Unternehmensberaterin unterstützt sie Firmen verschiedener Größenordnungen und Branchen beim Turnaround in den Bereichen Strategie, Marketing und Prozesse.

Als Autorin des Buches „Das Marketing-Geheimnis für Restaurants“ legt sie dar, wie kleinere Restaurants auch ohne Marketing-Vorkenntnisse oder Werbeetat ihren Umsatz vervielfachen können. Das Buch ist im Buchhandel zum Preis von 29,90 € erhältlich. Auf der Homepage www.restaurant-marketing.org finden Restaurants Infos zum Buch, kostenlose Marketing-Tipps, einen Blog sowie ein Forum zum informativen Austausch.

Kontakt: info@aks-bc.de

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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