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Ganzjahresdestination Salzkammergut

07.02.2006

Das Salzkammergut ist mit über zwei Millionen Nächtigungen in Hotels und ähnlichen Betrieben der Ein- bis Fünf-Sterne Kategorie nach dem Zillertal eine der tourismusintensivsten Feriendestinationen Österreichs. Die Region entwickelt sich immer mehr zu einer Ganzjahresdestination und auch in Bezug auf die Kooperationsbereitschaft übernimmt die Region eine Vorbildfunktion. Das geht aus der aktuellen Destinationsstudie „Erfolgsfaktoren österreichischer Destinationen“ der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) hervor.

Salzkammergut glänzt mit 300 Offenhaltungstagen
Eine Offenhaltungsdauer von fast 300 Tagen im Jahr zeigt, dass sich das Salzkammergut zu einer Ganzjahresdestination entwickelt hat. Erfreulich ist auch, dass die Destination Salzkammergut mit einem überdurchschnittlich hohen Zimmerpreis den Umsatz pro Zimmer und Jahr verbessern konnte und 2003 einen Umsatz von 24.255 Euro pro Zimmer erreichte.
Die ÖHV-Destinationsstudie 2006 zeigt, dass sich erfolgreiche Tourismusdestinationen nicht zuletzt durch die Bereitschaft zu Kooperationen – sowohl auf Seite der Tourismusorganisationen, als auch auf Seite der Hotelbetriebe – auszeichnen. Die Destination Salzkammergut arbeitet hier mit vielen erfolgreichen Kooperationen in den unterschiedlichsten Themenbereichen bereits auf hohem Niveau. „Im Salzkammergut wird bereits grenzüberschreitend gedacht. Immer öfter tritt Salzburg mit Oberösterreich und der Steiermark als eine Destination auf“, so ÖHV-Geschäftsführer Thomas Reisenzahn.

Sticht das Salzkammergut in punkto Ganzjahrestourismus und beim Erfolgsfaktor Kooperationsbereitschaft als Positivbeispiel hervor, so wird es auf der in Zusammenarbeit mit PricewaterhouseCoopers, der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank GmbH und mit Unterstützung der Raiffeisen Zentralbank erstellten ÖHV-Destinationsstudie 2006 mit „mäßiger Performance“ gelistet.

Diese Performance ist einerseits auf den Nächtigungsrückgang in Hotels und ähnlichen Betrieben der Ein- bis Fünf-Sterne Kategorie, andererseits auf die Auslastungssituation zurückzuführen. Die Nächtigungen sanken im Salzkammergut von 2001 bis 2004 um 0,8 Prozent pro Jahr. Die Bettenauslastung in den Ein- bis Fünf-Sterne Betrieben lag 2004 im Salzkammergut mit 27 Prozent unter dem Durchschnittswert der österreichischen Destinationen von 34,1 Prozent. In den Fünf- und Vier-Sterne Betrieben stieg die Bettenauslastung zwischen 2003 und 2004 jedoch von 34,5 auf 36,8 Prozent. In den gehobenen Kategorien liegt das Salzkammergut bei der Auslastung also über dem Durchschnittswert der österreichischen Destinationen.

Gäste zu längerem Aufenthalt bewegen
Die Aufenthaltsdauer liegt in der gehobenen Hotellerie des Salzkammerguts (Fünf- und Vier-Sterne Betriebe) im Durchschnitt bei 3,1 Tagen (2004) und damit um rund einen Tag unter dem österreichischen Schnitt von 4,1 Tagen. Daher liegt das Salzkammergut auch bei den Vollbelegstagen unter dem Österreichschnitt: Im Salzkammergut sind es 135 Tage, in Gesamtösterreich 169 Tage.

Infos: www.oehv.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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