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Im Bild: links oben: Stefan Schwienester, rechts oben: Roland Lukesch, links unten: Thomas Sonnleitner, rechts unten: Manuel Mraz)

Gastgarten: Haben Sie Probleme mit Anrainern?

30.03.2017

DIE ÖGZ hat vier Gastronomen gefragt, ob es Probleme mit Anrainern gibt und wie sie damit umgehen

Stefan Schwienester, Stieglkeller, Salzburg

„Wir haben kaum Beschwerden unserer Nachbarn und damit hält sich auch das Beschwerdemanagement in Grenzen. Wir halten uns an die vorgeschriebenen Schließzeiten für den Gastgarten, und haben unsere Innen-Soundanlage automatisch bei den erlaubten Dezibell-Werten abgeregelt. Lediglich dass wir im Garten keine Musik haben dürfen ist manchmal schade aber auch dafür haben wir uns zu manch einer Ausnahmesituation mit den Nachbarn geeinigt.”

Manuel Mraz, Mraz& Söhne, Wien

„Wir haben einen sehr kleinen Gastgarten mit wenigen Tischen.  Während der Sommermonate gab es immer wieder Beschwerden von Anwohnern. Deshalb haben wir vor drei Jahren den Essensbetrieb im Gastgarten eingestellt. Jetzt haben unsere Gäste die Möglichkeit, ihren Aperitif im Gastgarten zu nehmen. Das dauert ja nicht lange und dabei gibt es auch keine Lärmbelästigung. Das Essen wird dann drinnen serviert. Jetzt gibt’s keine Beschwerden mehr.”

Thomas Sonnleitner, s´Biergartl, Graz

„Ich bin wahrscheinlich einer der wenigen Glücklichen, die noch niemals Beschwerden wegen Lärm im Gastgarten gehabt hat. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis mit den Anwohnern, die meisten sind unsere Gäste. Auch die Hausbesitzer kommen gern zu uns. Wir halten uns natürlich an die Gesetze. Einmal im Jahr bei der Jahresfeier gibt es auch Musik im Garten, das wird aber immer vorher angekündigt. Da gibt es auch keine Probleme.”

Roland Lukesch, Haslauerhof, Haslau 

„Wir haben zum Glück keine Beschwerden, obwohl wir Anrainer in Hörweite haben. Mit denen verstehen wir uns sehr gut, das sind auch Gäste von uns und wir bringen denen auch ab und zu ein Sonntagsbratl über die Strasse. Bei uns im Garten ist es aber nie sehr laut. In einem Biergarten geht´s sicher lauter zu. Unsere Gäste genießen ihr Essen auf der Terrasse mit Blick auf die Donau und auch die Ruhe des Orts. Man hört lediglich die Frösche quaken.”

 

Autor/in:
ute.fuith
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