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Ausgezeichnete Betriebe bei "Gastgeben auf Vorarlberger Art"

Gastgeben auf Vorarlberger Art

04.10.2016

Wie können Regionalität, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft in den Vorarlberger Tourismusbetrieben gelebt werden? 26 Pilotbetriebe haben sich in den letzten zwei Jahren im Projekt „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ mit dieser Frage beschäftigt und wurden jetzt dafür ausgezeichnet. 2017 können neue Betriebe ins Projekt einsteigen

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Spartenobmann Hans-Peter Metzler und Tourismusdirektor Christian Schützinger (von links) betonten die Bedeutung des Schlüsselprojekts für die Tourismusstrategie.

„Gastgeben auf Vorarlberger Art“:
Ausgezeichnete Pilotbetriebe

Valentin Bargehr, Gasthof Rössle in Braz
Susanne Denk, Hotel Schwärzler in Bregenz
Peter Domig, Sporthotel Domig in Faschina
Lothar Eiler, Gasthaus Taube in Alberschwende
Jutta Frick, Gesundhotel Bad Reuthe
Thomas Fritsch, Fritsch am Berg in Lochau
Michael Gallaun, Dogana in Feldkirch
Hermann Haller, Haller’s Genuss & Spa Hotel in Mittelberg
Karlheinz Hehle, Hotel Restaurant Schönblick in Eichenberg
Elmar Herburger, Gasthof Mohren in Rankweil
Thomas Herburger, Hotel Weisses Kreuz in Feldkirch
Natalie Margret Läßer, Sonne Lifestyle Resort in Mellau
Christoph Lorünser, Traube Braz
Anton Mennel, Krumbacher Stuba
Antonie Metzler, Hotel Das Schiff in Hittisau
Joachim Müller, Oswalda Hus in Riezlern
Maria Muxel, Hotel Aurora in Lech
Andrew Nussbaumer, Palast Gastronomie GmbH in Hohenems
Dietmar Nussbaumer, Hotel Gasthof Krone in Hittisau
Klaus Pleifer, Pleifers Engel in Hard
Wolfgang Preuß, „wirtschaft“ in Dornbirn
Bertram Rhomberg, Hotel Madrisa in Gargellen
Jeremias Riezler, Alpahotel Walserstuba in Riezlern
Markus Stadelmann, Stadelmann Bäckerei in Dornbirn
Loek Versluis, Versluis Restaurant GmbH in Dornbirn
Joschi Walch, Alpen Sport Resort Rote Wand in Zug/Lech

Ein Mystery-Check durch anonyme Tester, eine Mitarbeiterbefragung, die intensive Begleitung durch Mentoren und der Erfahrungsaustausch der Betriebe untereinander: Mit vielfältigen Instrumenten gingen 26 Hotels und Gastronomiebetriebe der Frage nach, wie sie „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ für ihre Gäste spürbar machen können. Das Resultat: eine Vielzahl kleiner und großer Veränderungen in den Betrieben – von Anpassungen bei der Speisekarte über den Einkauf von Lebensmitteln bis hin zu Mitarbeiterschulungen und neuen Angeboten für die Gäste.

Betriebe für Tourismusstrategie gewinnen

„‚Gastgeben auf Vorarlberger Art‘ ist ein Schlüsselprojekt der Tourismusstrategie 2020“, betont der Obmann der Sparte Tourismus in der Vorarlberger Wirtschaftskammer Hans-Peter Metzler. „Auf diese Weise können wir die Betriebe für die Umsetzung der Tourismusstrategie gewinnen.“ Auch für seinen eigenen Betrieb, das Hotel Schiff in Hittisau, habe das Projekt Impulse für Verbesserungen gebracht.

Landesstatthalter (LH-Stellvertreter) Karlheinz Rüdisser verweist auf die positive Entwicklung in Vorarlberg: In der Sommersaison sei die Zahl der Nächtigungen in den vergangenen zehn Jahren um eine Million gestiegen. „Das zeigt, dass das Angebot stimmt“, ist Rüdisser überzeugt. In den vielen Familienbetrieben seien Regionalität, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft gelebte Praxis: „In Bezug auf den Tourismus ist Vorarlberg eine Manufaktur und keine Industrie.“

Individuelle Entwicklung der Betriebe

Der Direktor von Vorarlberg Tourismus, Christian Schützinger, sieht „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ als „Entwicklungsprogramm“ für die Teilnehmer. „Da wird nicht irgendein Standard über die einzelnen Hotels und Gastronomiebetriebe gestülpt, sondern die individuelle Entwicklung gefördert.“

Die Übergabe der Auszeichnungen im Festspielhaus bildete den Abschluss der Pilotphase. „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ wird 2017 mit einem Einstiegsworkshop fortgesetzt, bei dem neue Betriebe ins Projekt einsteigen können. Neben der individuellen Analyse der Betriebe sind Fachworkshops, Erfa-Treffen und ein jährliches Symposion geplant. Interessierte Betriebe können sich beim Vorarlberg Tourismus oder in der Kammer melden.

www.vorarlberg.travel

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