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Gastro Jobs baut das Internetportal aus

05.11.2004

Nach erfolgreicher Vernetzung am Tourismusmarkt erweitert Gastro Jobs www.gastrojobs.com seinen Internetstellenmarkt um neue Features. Die ÖGZ sprach mit Geschäftsführer Marcus Kleemann über die Veränderungen.

ÖGZ: Worauf lag das Hauptaugenmerk bei dem nun erfolgten Relaunch von Gastro Jobs?

Kleemann: Die technische Entwicklung der letzten Jahre galt vornehmlich dem Ziel, durch die kontinuierliche Vernetzung mit anderen privaten und öffentlichen Institutionen im Tourismus(arbeits)bereich einen umfangreichen Stellenmarkt mit einem großen Angebot an Positionen und Bewerbungen zu schaffen. Nun gilt es, Verwaltung und Usability an das erhöhte Aufkommen und den gestiegenen Umfang von Gastro Jobs anzupassen und die Verwaltung hinsichtlich der Menüführung und Funktionalitäten zu verbessern.

ÖGZ: Welche neuen Funktionalitäten wurden implementiert?

Kleemann: Gastro-Jobs-Arbeitgeber können ab sofort mitverfolgen, welche Bewerbung sie bereits bearbeitet und wen sie kontaktiert haben. Sie können Bewerbungen bewerten und kommentieren, und sie können Bewerbungen aus dem persönlichen Suchsystem entfernen. Dies sind angesichts der großen Zahl der Teilnehmer, die Gastro Jobs inzwischen hat, sehr wichtige Neuerungen, die eine effizientere Verwaltung ermöglichen.

ÖGZ: Gastro Jobs kooperiert seit Oktober 2004 auch mit der Austrian Airlines. Wie gestaltet sich diese Zusammenarbeit?

Kleemann: Durch die Expansion der AUA sucht die Fluglinie 400 neue Flugbegleiter. Da wir schon in der Vergangenheit eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Lauda Air gehabt haben, wurden wir auch diesmal mit der Suche nach neuen Mitarbeitern betraut und werden auf der „Alles für den Gast“ Bewerbungsgespräche führen sowie das Angebot auf der Startseite von www.gastrojobs.com publizieren.

ÖGZ: Wie beurteilen Sie die weitere Entwicklung im Online-recruiting?

Kleemann: Das Internet und die Möglichkeit für Arbeitnehmer, schlagartig Informationen in Wort und Bild über einen potentiellen Arbeitgeber abzurufen, verstärken für Unternehmen die Notwendigkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und zu vermarkten. Aus diesem Grund lag ein weiteres Haupt-augenmerk bei dem Relaunch auf der statistischen Auswertung der Informationen aus der Gastro-Jobs-Datenbank.

ÖGZ: Welche Verbreitung hat Gastro Jobs im Netz?

Kleemann: Durch die Strategie des Contentprovidings haben sich die Zugriffe vervielfältigt und der Bekanntheitsgrad der Plattform erhöht. Der Name Gastro Jobs steht nicht im Vordergrund, vielmehr ist es uns wichtig, die offenen Stellen anderen Plattformen als Zusatzinhalt zur Verfügung zu stellen.

ÖGZ: Was sind die künftigen Ziele und was sind Ihre Wünsche für Gastro Jobs?

Kleemann: Das Ziel für das Jahr 2005 ist es, die Marktführerschaft im Alpenraum auszubauen und vermehrt über die Grenzen zu sehen und die bestehenden Kooperationen in der Schweiz und Deutschland zu vertiefen. Mein größter Wunsch für die österreichische Arbeitsvermittlung wäre, dass das AMS seine monopolistische Stellung aufgibt und verstärkt mit den privaten Arbeitskräftevermittlern zusammenarbeitet.

ÖGZ: Wie wollen Sie schnellere Vermittlungen bei einer Zusammenarbeit mit dem AMS erreichen?

Kleemann: Ziel ist die elektronische Öffnung der AMS-Datenbank für professionelle Arbeitsvermittler. Neben den eigentlichen Daten sind auch Prozesse zwischen den verschiedenen beteiligten Instanzen von großer Bedeutung. Durch diese Öffnung würde ein einheitlicher Datenpool der österreichischen Arbeitskräfte und Arbeitsplätze möglich, das unter Wahrung größtmöglicher Transparenz ein noch effektiveres Arbeitsplatzmanagement ermöglicht.
Expertentipp
Gastro-Jobs-User wissen von jeder Stelle, wie viele und wessen Bewerbungen eingelangt sind, wie oft sie aufgerufen wurde und, wenn der Arbeitsuchende dies zulässt, von wem. Die statistische Verarbeitung, die auch in Zukunft einen hohen Stellenwert bei der Weiterentwicklung von Gastro Jobs haben wird, erlaubt die Gewinnung von wertvollen Informationen über die eigene Stelle und das eigene Unternehmen. >> Onlinestellenmarkt auf www.gast.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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