Direkt zum Inhalt
The Kitchen bringt ein neues Gastrokonzept ins DZ.

Gastronomie hilft Einzelhandel

28.11.2019

Mit dem Kulinarik-Konzept „The Kitchen“ will das Wiener Donau Zentrum neue Wege im Gastronomie- und Entertainmentbereich gehen.

Einkaufen verlagert sich immer mehr ins Internet. Das spüren vor allem Einkaufszentren. Das Donau Zentrum Wien möchte mit einem erweiterten kulinarischen Angebot gegensteuern. „Online kann man nicht essen“, erklärt Center Manager Anton Cech. Den Besuchern soll künftig „Experience“ geboten werden. Im ehemaligen Donauplex stehen nun 20 Restaurants als „The Kitchen“ zur Auswahl. Von Pasta und Pizza, über Steaks und Burger hin zu trendigen vietnamesischen, indischen oder japanischen Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch österreichische Schmankerl werden geboten

Im 1. Stock setzt man jetzt auf Industrial Design. Die Renovierung kostete zehn Millionen Euro. Investiert hat nicht nur das DZ, sondern auch die Bestandsmieter und einige Neuzugänge. So eröffnete Vapiano bereits vor einigen Monaten hier seinen ersten Wiener Standort jenseits der Donau. Vor kurzem gesellten sich noch die Bombay Kitchen und der Streetfood Anbieter Chuck & Frida dazu.

Neues Niveau

„Mit The Kitchen heben wir unser gastronomisches Angebot auf ein neues Level. In Kombination mit dem Cineplexx Kino samt IMAX-Saal bieten wir einzigartige Erlebnisse in Sachen Dining und Entertainment“, sagt Cech. Auch im Außenbereich wurde einiges erneuert: Für die Fassade wurden 500 Laufmeter LED-Strips verarbeitet. „Jetzt wird keiner mehr am Donau Zentrum vorbeikommen, wenn es dunkel ist“, sagt Cech.

Die Tanztempel Nachtschicht und Bollwerk wird es nicht mehr geben. Die Zeit der Großraumdiscos sei vorbei, so Cech. Stattdessen wird im Erdgeschoss ein Fitnessstudio der deutschen McFit-Marke John Reed eröffnen. Auch das Virtual-Reality-Konzept „The Void“ wird hier Platz finden.

Dining Experience

Die Idee der Dining Experience kommt vom Eigentümer Unibail-Rodamco-Westfield und wurde bereits in 13 Einkaufszentren in ganz Europa ausgerollt. „Wir wollen unseren Besuchern neben Shopping und Lifestyle auch in Sachen Kulinarik und Entertainment einzigartige Erlebnisse bieten“, sagt Arnaud Burlin, Regional Managing Director Central Europa. „Wir sind hier europaweit Vorreiter und tragen der wachsenden Nachfrage nach hochwertigen gastronomischen Angeboten Rechnung.“

Kulinarik immer wichtiger

Die wachsende Bedeutung der Kulinarik belegt auch eine aktuelle Studie im Auftrag des DZ:  Rund ein Drittel der befragten Österreicher nannte „Essen gehen“ als Hauptgrund für einen Besuch im Einkaufszentrum. Mehr als die Hälfte gab an, dass ein umfangreiches kulinarisches Angebot im EZ für sie wichtig bis sehr wichtig ist. Ein Viertel geht durchschnittlich einmal pro Monat in einem Einkaufszentrum essen.

Autor/in:
ute.fuith
Werbung

Weiterführende Themen

Mit der App scannt man Strichcodes von Regalen oder Katalogen.
Gastronomie
08.10.2020

Das bestehende „Best.Friend“-System wird auf einen neuen Level gehoben. Testimonial ist Roland Trettl.

Die Registrierungspflicht gehört in Wien bereits zum Alltag. 
Gastronomie
08.10.2020

Die Registrierungspflicht für Gäste mitten in einer Zeit coronabedingter, finanzieller Einbußen sorgte anfangs bei vielen Unternehmern für große Skepsis. Wir zeigen die besten Lösungen.

Markus Josef IV. führt das Gasthaus seit 2012.
Gastronomie
08.10.2020

Die "Dankbarkeit" ist seit Jahrzehnten eine überregional bekannte Hochburg der pannonisch-burgenländischen Küche

Die Zielgruppe für eine gute Gemüseküche ist heute größer als je zuvor – das kommt der Hollerei heute zugute. Margit und André Stolzlechner vor der „Hollerei“.
Gastronomie
01.10.2020

Die Hollerei ist eine Wiener Institution. Ein Wirtshaus im 15. Wiener Gemeindebezirk, das ausschließlich fleischlose Speisen auf der Karte hat – und das seit nunmehr 21 Jahren. Das ist mutig.

Paul Ivic
Kommentar
30.09.2020

Gastkommentar von Sternekoch Paul Ivic, Tian, Wien.

Werbung