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Gegen ein Rauchverbot

04.09.2006

Mit deutlicher Mehrheit (73%) haben sich die Angestellten der Gastronomie gegen
ein Rauchverbot in Gaststätten ausgesprochen. Rund 40% der Angestellten
befürchten bei Umsetzung eines Rauchverbots Ihren Arbeitsplatz zu verlieren, 68% rechnen mit Einkommenseinbußen. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid in Bielefeld im Auftrag der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH.
Selbst die Nichtraucher unter den Beschäftigten sprechen sich mehrheitlich gegen
ein Rauchverbot in der Gastronomie aus (59%). Stattdessen sollten die
Gastronomen selber entscheiden, ob in ihren Gaststätten geraucht werden darf oder nicht. Rund Zweidrittel (63%) der Angestellten wäre auch mit der Einrichtung von getrennten Nichtraucher- und Raucherbereichen einverstanden.
Nach den Gastronomen sprechen sich damit nun auch die Angestellten mehrheitlich gegen ein Rauchverbot in der Gastronomie aus. Im Juli hatte TNS Emnid im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bereits 300 deutsche Gastwirte befragt. Danach sprachen sich rund Zweidrittel (62%) gegen ein Rauchverbot aus. 60% befürchteten Umsatzeinbußen für den Fall eines Verbots, 33% würden sogar Personal abbauen.
TNS Emnid hat vom 25. bis zum 29. August 2006 insgesamt 300 Angestellte der
Gastronomie in Deutschland per Zufallsverfahren telefonisch befragt.
Infos: www.tns-emnid.com

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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