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Genuss ist kein Zufall

25.06.2015

In einzelnen Kategorien zu denken ist Reinhold Schärfs Sache nicht. Er überlässt mit seinen 4.200 Mitarbeitern beim Kaffeegenuss nichts dem Zufall

Die Coffeeshop Company ist seit 2001 ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Schärf- Unternehmensgruppe, die von Reinhold Schärf geführt wird.

Text: Marie-Theres Stremnitzer

320 Coffeeshops in über 30 Ländern ist die Zielvorgabe für 2015 der von der Schärf-Gruppe betriebenen Coffeeshop Company. Schärf hat sich zumindest in Europa zu einem der zehn größten Player in diesem Segment entwickelt. Inzwischen ist auch in Amerika, in Houston, der Markteintritt geschafft, New York soll bald folgen.

Shop-in-Shop-Konzepte
Dabei machen die Coffeeshops nur etwa 25 Prozent des Umsatzes aus. Die Shop-in-Shop-Konzepte von Schärf hingegen sind an 2.180 Standorten zu finden. Besonders intensiv nachgefragt werden diese beispielsweise von Bäckereien in Deutschland. Die Grundlage für seinen Erfolg sieht Reinhold Schärf im Rundumkonzept, das von der Kaffeemaschinentechnologie über Dienstleistungen bis hin zu Produktentwicklungen für ganzheitliche Gastronomiekonzepte reicht, aber auch in der individuellen Ausgestaltung der Angebote. „Wir haben eine eigene Produktentwicklungsabteilung, die inzwischen etwa 400 Speise-, Snack-, Getränke- und Frühstücksprogramme und Rezepturen entwickelt hat“, so Schärf.  In der Wiener Millennium City wird Schärf Ende Juni nach Bremen seinen zweiten Expert Store eröffnen. „Hier wird den Gästen der Blick hinter die Kulissen des Kaffees freigegeben – von den Anbaugebieten bis zum Brühkonzept, gepaart mit ganzheitlicher Gastronomie, inklusive Restaurantbetrieb und Cocktails“, sagt Schärf.

Gleiche Qualität – weltweit
In Österreich eine gute Tasse Kaffee zu genießen ist bei unserer Wasser-, Luft- und Milchqualität wahrscheinlich keine große Hexerei, für Standorte, die mit diesen hohen Standards nicht gesegnet sind, müssen Lösungen entwickelt werden. Auch die bietet Schärf mit seinem 2005 in Zusammenarbeit mit der TU Wien entwickelten Aqua-Coffea-Konzept zur Wasseraufbereitung an. Richtig wahrgenommen wird es allerdings erst seit der Einführung der Sirups, die er bei einem Biobauern im Wiener Umland herstellen lässt. „Diese Limonaden sind bei den Partnern sehr erfolgreich und haben das Bewusstsein für die Wasseraufbereitung gestärkt“, so Schärf, „die Limonaden werden jedoch nur in Kombination mit dem Kaffeekonzept vertrieben.“

Derzeit arbeitet Schärf in Analogie zu Aqua Coffea an einem Profil für eine eigene Milchrezeptur für Fettgehalt, Konsistenz, Süße. Dazu kommen Softeis- und Brühkonzepte für Filterkaffee, der sich – zumindest rund um Österreich – wieder eines höheren Stellenwertes erfreut. „Und im Herbst werden wir, nach vier Jahren Entwicklung, in Salzburg eine Kaffeemaschine mit einem neuen System zur Kaffeeextraktion präsentieren“, schwärmt Schärf, „eine Weltneuheit!“ So viel sei hier verraten.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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