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Geschulte Kaffeequalität

30.05.2008

Der österreichische Barista-Staatsmeister Goran Huber schult in eintägigen Kaffeeseminaren die Mitarbeiter der Anker-Filialen in Sachen richtige Kaffeezubereitung und weckt bei ihnen die Lust, mehr über das beliebte Heißgetränk wissen zu wollen.

Maria Mayrhofer und Elisabeth Gabauer absolvierten die vollständige Barista-Ausbildung, bestanden die SCAE-Prüfung und erhielten von ihrem Kaffee-Lehrmeister Goran Huber die SCAE-Zertifizierung

Wir verwenden bei uns in der Filiale den gleichen Kaffee, die gleiche Maschine und die gleiche Milch, aber uns hat der Kaffee noch nie so gut geschmeckt“, erklärten begeisterte Anker-Kaffeeschulungsteilnehmer am Ende des Tages. In den Anker-Filialen wird nun auch die Kaffeekultur gepflegt. Neben der Kooperation mit Julius Meinl investiert Anker in seine Mitarbeiter und schickte sie zu einem eintägigen Barista-Seminar in ihr Schulungszentrum in Wien 10. Für die Schulungen konnte das Unternehmen den ehemaligen österreichischen Barista-Staatsmeister Goran Huber gewinnen.
Crema mit Arabica
Gleich zu Beginn seiner Schulung betonte er, dass wir ein Land mit Kaffeekultur sind und diese gepflegt gehört. Was für einen Kaffeekenner selbstverständlich ist, nehmen die angehenden Baristi erstaunt und interessiert zur Kenntnis. Während Goran Huber mit seinem Muster-Kaffeeröster den ersten Rohkaffee röstet und erklärt, wie sich der Kaffee verändert und dies auch zu hören ist, erzählt er ganz nebenbei die Geschichte vom teuersten Kaffee der Welt, dem Kopi Luwak, der ein Ausscheidungsprodukt der Zibetkatze ist. Und zur Freude aller hat er auch ein paar geröstete Bohnen, die ihm sein Freund aus Australien geschickt hat, bei sich und betonte: „Von diesem Kaffee werden jährlich 230 kg geerntet und das Kilo kostet zirka 1.000 Euro.“ Die Bohnen wurden mit den Bohnen aus Kenya oder Äthiopien verglichen. Schließlich ging es um Kaffeequalität und die Zusammensetzung von Arabicas. „Arabica-Bohnen aus fünf verschiedenen Anbaugebieten ergeben erst eine Mischung. Und um eine richtige Crema zu erhalten, brauche ich auch keine 10 bis 15 Prozent ­Robusta-Bohnen beim Arabica. Die erhalte ich auch mit einer 100 Prozent Arabica-Mischung. Sie ist ein Qualitätsmerkmal“, erklärte Huber den Kursteilnehmern. Er betonte immer wieder, dass Kaffee ein Naturprodukt und daher sehr empfindlich ist. Die Kaffeepflanzen mögen keine großen Temperaturschwankungen.
Während eines eintägigen Kaffeeseminars werden nur Espressi gebrüht. Maria Mayrhofer und Elisabeth Gabauer waren von Goran Huber und seinem eintägigen Kaffeeseminar so fasziniert, dass sie zu ihm nach Innsbruck reisten, um eine vollständige Barista-Ausbildung zu erhalten, bei der sie auch die richtige Zubereitung von Filterkaffee erlernten. Sie bestanden auch die SCAE-Prüfung. Sie können nun ihren Kunden mehr und vor allem richtige Informationen rund um das beliebteste Frühstücksgetränk der Österreicher, den Kaffee, geben.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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