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Unternehmensgründer David Baumgartner (links) und die Wiener Franchisenehmer Katharina und Hans Kerres.

Gesundes Fastfood: dean&david erobert Österreich

29.05.2018

Die deutsche Fastfood-Kette dean&david möchte Österreich erobern. 8 Standorte allein in Wien geplant

Als der Münchner David Baumgartner noch BWL und Politik studierte, reiste er um die Welt und erlebte Salatbars in New York, frische Smoothies in Australien und eine schnelle, aber gesunde Küche auf Asiens Straßen. Daraus entstand vor 13 Jahren die Idee, so etwas auch zu Hause anzubieten: gesundes, frisches Fastfood für gestresste Städter – damals noch etwas völlig Neues.

Er suchte sich einen Partner und begann 2007 in München mit der ersten Salatmanufaktur. Zehn Jahre später gibt es fast 100 Filialen in Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Österreich: zwei in Graz und seit heuer eine in Wien, am Erste-Bank- Campus beim Hauptbahnhof. Längst gibt es nicht nur Salate, sondern auch Thai-Currys, hausgemachte Suppen, frische Flatbreads, Sandwiches, Wraps, Süßspeisen und Getränke. Die Zutaten werden morgens frisch geliefert und vor Ort verarbeitet. Naturbelassen und vitaminreich sollen sie sein. Für Take-away-Gerichte stehen wiederverwendbare Leih-Boxen zur Verfügung. Damit erzielt Baumgartner Millionenumsätze. Letztes Jahr wurde das Unternehmen mit dem Hamburger Foodservice-Preis ausgezeichnet.

Noch heuer wird Franchisenehmerin Katharina Kerres eine weitere Filiale in Wien eröffnen, bis zu acht könnten es noch werden. Den gefährlichsten Mitbewerb sieht Baumgartner im wachsenden gastronomischen Angebot der Supermärkte.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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