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Getränkeumsatz in der Gastronomie mehr als 4,5 Mrd. Euro

23.10.2006

Die aktuelle repräsentative Erhebung von GastroObsearcher (480 Interviews)
zum Getränkeverhalten im Außer-Haus-Markt und dessen Verteilung bei
Österreichs Gastronomen ergab einen Verkaufsumsatz von mehr als 4,5 Mrd.
Euro, der sich zu 25% auf Heißgetränke, zu 39% auf alkoholische Getränke und
zu 36% auf alkoholfreie Getränke verteilt. Die Studie wurde in den
Betriebskategorien: Beherbergung, Gastronomie, Kaffeehaus und
Kommunikationsgastronomie durchgeführt, ausgeschlossen war die
Gemeinschaftsverpflegung*.

Der Getränke-Verkaufsumsatz von über 4,5 Mrd. Euro entspricht damit 41% des
um den Umsatz der Gemeinschaftsverpflegung bereinigten
Außer-Haus-Markt-Umsatzes 2005 von 12,8 Mrd. Euro in Österreich. (2004: 12,6
Mrd. Euro)

„Das besonders Interessante an der Getränke-Spezialstudie 2006 ist, welchen
Stellenwert einzelne Betriebstypen bzw. Getränkegruppen im Umsatzverhalten
innerhalb der einzelnen Betriebskategorien bzw. Getränkekategorien haben“,
sagen die beiden Branchen-Experten Günther Gapp und Mag. Helmut
Obergantschnig unisono und verweisen darüber hinaus: „Auch die Betrachtung
je Kategorie der in 4 Regionen zusammengefassten Bundesländerergebnisse ist
sehr spannend, z.B.: um zu erfahren welches Getränke, wo den stärksten Umatz
lukriert oder, ob die ausgewiesenen Getränkeumsätze in den Regionen mit der
eigenen Marktbearbeitung durch den Außendienst harmoniert .“

Studienaufbau

Der Aufbau der Studie erlaubt eine Betrachtung der erzielten Ergebnisse
einerseits nach definierten 4 Betriebskategorien (Beherbergung, Gastronomie,
Kaffeehaus und Kommunikationsgastronomie) die nochmals in mehr als 20
Betriebstypen (z.B.: Hotel, Restaurant, Bar, Gasthof, Kaffeehaus, Diskothek,
etc.) unterteilt sind.
Andererseits nach 3 Getränkekategorien (Heißgetränke, Alkoholische Getränke,
Alkoholfreie Getränke), die weiters in 12 Getränkegruppen (z.B.: Bier, Wein,
Kaffee, Wasser, Spirituosen, Erfrischungsgetränke, etc.) unterteilt sind.
Die 4 Getränkegruppen der alkoholfreien Getränke (z.B.:
Erfrischungsgetränke) sind nochmals in 10 zusätzliche Getränkegruppen (z.B.:
Fruchtsäfte, Limonaden, Eistee) unterteilt.

AF-Getränke bei Quick-Service-Restaurants am stärksten

Bei den alkoholfreien Getränken zeigt sich auf dem ersten Blick eine relativ
konstante Verteilung in den Betriebskategorien zwischen 34% bis 37% (36%
»all over«), aber auf Ebene der Betriebstypen erkennt man sofort, dass
Quick-Service-Restaurants mit 58% den stärksten Umsatzanteil haben vor
Ethnolokalen, den Herbergen/Hütten und der 1 bis 3 Stern Hotellerie, die
zusammen 42% erzielen.

Alkoholika mit bestem Absatz in Kärnten und der Steiermark

Nach Regionen betrachtet ist der beste Partner beim Verkaufsumsatz
alkoholischer Getränke der Süden (Kärnten, Steiermark) mit 44%. Gefolgt vom
Norden (Salzburg, Oberösterreich) mit 41%, dem Osten mit 38% (Wien, NÖ und
Burgenland). Schlusslicht bei Alkoholika-Umsätzen ist der Westen (Tirol,
Vorarlberg)
Betrachtet man die Region Süden auf Ebene der Betriebstypen dominieren
Weinlokale, Vinotheken mit 77% vor den Diskotheken mit 60%.

Heißgetränke überraschen

Nicht Kaffeehäuser (39%) sind die Umsatzbringer bei den Heißgetränken.
Sondern Pension/Hotel Garni und Eissalons/Konditoreien nehmen mit je 50%
diese führende Rolle wahr. Dafür revanchiert sich die Region Westen für das
schlechte Ergebnis bei Alkoholika und zeigt als Spitzenreiter bei
Heißgetränken mit 29% auf. Dahinter verteilt sich der Umsatzkuchen der
Regionen auf 26% Osten, auf 23% Norden und 22% Süden.

Studiendesign und Kosten

Repräsentative Studie mit einer Stichprobe von 480 Interviews. Methodische
Durchführung und Auswertung vom Institut Karmasin/Gallup mittels
CATI-Telefoninterviews. Der Preis für die Gesamtstudie beträgt EUR
5.790,--. Die 3 Module je Getränkekategorie sind um EUR 2.895,-- erhältlich.
Alle Preise zzgl. 20% Mwst.
www.gastro-obsearcher.com

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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