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Gratulation zum Weltkulturerbe

18.07.2005

Die Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich, namentlich Vorsitzender LAbg. Friedrich Bernhofer und Geschäftsführerin Petra Riffert gratulieren dem Tourismusverein „Deutsche Limes-Straße" zur Aufnahme des Obergermanisch-Rätischen Limes zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die 4 deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern haben vor 4 Jahren mit der Ausarbeitung des Antrages für den 550 Kilometer langen Limes zwischen Rhein und Donau begonnen und diesen im Jänner 2004 bei der UNESCO in Paris eingereicht.

Aus deutschen Medien erfuhr Donau-Vorsitzender LAbg. Bernhofer von diesem Antrag, der allerdings den römischen Donau-Limes ab Regensburg in Bayern und Österreich nicht beinhaltete. Von da an galt die Donau Oberösterreich als Motor, auch den bayerisch-österreichischen Donau-Limes zum Weltkulturerbe zu erklären. Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer konnte das Wissenschaftsministerium und die Donau-Bundesländer Niederösterreich und Wien neben Oberösterreich für einen derartigen Antrag gewinnen. Nach der nun erfolgten Erklärung des deutschen Limes bis Regensburg zum Weltkulturerbe gemeinsam mit dem seit 1987 bestehenden Weltkulturerbe „Hadrianswall“ in England stehen die Chancen für weitere Limes-Abschnitte gut.

Anlässlich eines kürzlichen Besuches der Donau OÖ bei der Deutschen Limes-Straße und Limes-Kommission in Aalen sagten deren Vertreter die Unterstützung der Bayern und Österreicher bei den Bemühungen, auch den Donau-Limes ab Regensburg ins Weltkulturerbe einzubeziehen, zu. Diesbezüglich werden die „deutschen und österreichischen Limes-Freunde“ demnächst gemeinsam bei Frau Wissenschaftsministerin Gehrer vorsprechen. Dabei soll der bayerisch-österreichische Antrag finalisiert werden und die Bildung einer österreichischen Limes-Kommission als Teil der internationalen Kommission besprochen werden. An dieser internationalen Limes-Kommission sollten alle Länder mitarbeiten, die Anteil an der Grenze des ehemaligen römischen Weltreiches haben.

Langfristiges Ziel dieser Kommission ist es, den gesamten Limes zu erforschen, zu dokumentieren und der Nachwelt zu erhalten. Abschließend sollen die Grenzen des Römischen Reiches von Britannia (England) bis Mauretania (Marokko) in 3 Kontinenten und etwa 20 Ländern rund um das Mittelmeer zu einer einzigen Weltkulturerbestätte erhoben werden, der enorme Bedeutung zukommen würde.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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