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Grenznahe Wirte in Bayern fürchten um ihre Existenz

09.06.2010

Grenznahe Wirte in Bayern fürchten um ihre Existenz Bayern weichen nach Österreich aus. Die bayerischen Wirte, die in der nähe der Grenze zu Österreich Gaststätten betreiben, fürchten um ihre Existenz, falls sich die Bayern bei einem Volksentscheid für ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie aussprechen sollten.

Derzeit ist in Bayern das Rauchen in Festzelten erlaubt

Als Anfang 2008 in Bayern ein Rauchverbot eingeführt wurde, habe sie schon einmal schlagartig ein Fünftel ihrer Gäste verloren, da im benachbarten Österreich das Qualmen in gastronomischen Einrichtungen weiter erlaubt sei, sagte die Wirtin Dagmar Haider aus Piding jüngst in München auf einer Pressekonferenz des "Aktionsbündnisses für Freiheit und Toleranz".

Auch in der Grenzstadt Freilassing haben nach Angaben Haiders Wirte zum Teil eine Halbierung ihres Umsatzes hinnehmen müssen. Die Gäste habe sie inzwischen wieder zurück gewonnen, da in Bayern das Rauchverbot von der schwarz-gelben Staatsregierung unter Horst Seehofer (CSU) gelockert worden sei. Wenn sich beim Volksentscheid die Verfechter eines strikten Rauchverbots durchsetzen sollten, sei ihre Existenz bedroht, klagte die Wirtin: "Ich weiß nicht, ob ich das überlebe".

Am 4. Juli entscheiden die wahlberechtigten Bürger Bayerns darüber, ob im Freistaat in Zukunft ein ausnahmsloses Rauchverbot gelten oder die bisherige Regelung fortbestehen soll. Derzeit kann das Rauchen in abgeschlossenen Nebenräumen, kleinen getränkeorientierten Kneipen sowie Festzelten erlaubt werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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