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Große Aufgaben stehen bevor

24.06.2005

Die neu bestellten Obleute der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie stellen sich mit viel Elan den Aufgaben ihrer neuen Funktionsperiode.

Auf den neuen Obmann der Fachgruppe Hotellerie Dr. Klaus Ennemoser wartet eine Fülle von Herausforderungen: Als Interessenvertreter von fast 19.000 Beherbergungsbetrieben werden für Ennemoser und sein Team die maßgebliche Mitwirkung bei der Gestaltung von wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung innovativer Lösungsansätze, wie etwa in den Bereichen bessere Vermarktung der Hotelangebote, steuerliche Entlastung bei Betriebsübergaben und Entschärfung des Gewerbe- und Betriebsanlagenrechtes höchste Priorität haben.
Die Gastronomie kämpft
gegen Fehlentwicklungen
Eine große Herausforderung für die Interessenspolitik in der Gastronomie bleibt der Bereich Lebensmittelrecht/Hygiene/Konsumentenschutz. Hier vor allem die Tendenz, die für die industrielle Großproduktion geltenden Standards auch im Bereich der Gastronomie einzuführen bzw. die Dienstleistung zentral gesteuerten Normen zu unterwerfen.
Dazu der wiedergewählte Obmann Helmut Hinterleitner: „Wir werden – so wie wir das auch in der Vergangenheit bereits getan haben – gegen derartige Fehlentwicklungen massiv auftreten und hoffen, dafür auch die notwendige Einsicht und Unterstützung der Politik auf nationaler und EU-Ebene zu erreichen.“
In einer Branche mit einem Personalkostenanteil von 40% und mehr ist auch eine maßvolle Arbeits- und Sozialpolitik ein Kernthema. Zur Entlastung der Branche notwendig wäre hier vor allem ein einfach handhabbares und kostengünstiges Modell für kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse von Aushilfskräften, wie sie gerade in der Gastronomie zur Überbrückung von kurzfristig und oft ungeplant auftretenden Auslastungsspitzen vorkommen. Vergleichbar etwa dem deutschen Mini-Job-Modell.
In Vorbereitung ist im Fachverband weiters eine Internetplattform rund um das Thema Alkohol. Gerade in diesem sensiblen Bereich ist nämlich objektive und seriöse Aufklärungsarbeit mehr als notwendig.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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