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Blick von der Edelweiss-Spitze (2.571 m) auf 30 Dreitausender.

Großglockner Hochalpenstraße: Anerkennung zum UNESCO Welterbe muss warten

21.05.2019

ICOMOS International empfiehlt Erstellung einer Thematischen Studie zu Panoramastraßen sowie Ergänzung des Managementplans um konkrete Denkmalpflege-Anleitungen.

Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m) mit Blick auf den Großglockner (3.798 m) und den Pasterzen-Gletscher.

Die mit Spannung erwartete Stellungnahme von ICOMOS International empfiehlt für die Großglockner Hochalpenstraße einen Aufschub von zwei Jahren, um vor allem eine Thematische Studie zu „Scenic Roads im globalen Vergleich“ zu erstellen. Da es sich bei der Großglockner Hochalpenstraße um die erste Straße im eigentlichen Sinn handelt, die als Welterbe der UNESCO anerkannt würde, kommt dies nicht überraschend. Weiters wird die Ergänzung des Managementplans um konkrete Denkmalpflege-Anleitungen und Inventarisierungsmaßnahmen empfohlen. Von Seiten der Großglockner Hochalpenstraße (GROHAG) wird darüber hinaus ein Welterbe-Manager nominiert, als nationaler Monitor wurde Thomas Mitterecker von Seiten ICOMOS Austria bereits designiert.

Lob für Management und Monitoring

Das bestehende Management und Monitoring der Großglockner Hochalpenstraße auf Basis von anerkannten QM- und integrierten Management-Prozessen sowie die touristische Infrastruktur und die Bildungsarbeit werden in der Expertenstellungnahme von ICOMOS International explizit gelobt. ICOMOS unterstreicht ebenfalls, dass das bisherige Management umsichtig und vorausschauend mit dem Denkmal umgeht und auch auf potentielle Besucheranstiege ausreichend vorbereitet ist.

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