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Kooperationsvertrag besiegelt das Zusammenrücken: TV-Geschäftsführer Karl Steinbeiß, Tourismus-Obfrau Gerlinde Schimpl, Leader-Obmann Stefan Wiesinger und Leader-Managerin Conny Wernitznig

Haus der Region für Mühlviertler Kernland

17.01.2013

Freistadt. Seit Jahren bemühen sich der Leader-Regionalverein und der Tourismusverband Mühlviertler Kernland darum, Synergien zu nutzen und Verwaltungsabläufe zu vereinfachen. Mit der Möglichkeit, die zwei Organisationen unter ein Dach zu bringen, sind diese Ziele nun zum Greifen nah.

"Bernhard Kittel hat im Vorjahr das alte Bad in der Waaggasse/Rathausgasse gekauft, um es in Wohnungen und Geschäftsflächen umzubauen. Für uns war das die einmalige Chance, aus den beengten Räumlichkeiten des Tourismusbüros am Hauptplatz auszuziehen und endlich unser Ziel, gemeinsam mit dem Regionalverein Mühlviertler Kernland unter ein Dach zu kommen, umzusetzen", freut sich Tourismus-Obfrau Gerlinde Schimpl. Auch Leader-Obmann Stefan Wiesinger ist mehr als zufrieden, nicht zuletzt deshalb, weil durch den Umbau auch die Möglichkeit besteht, die Räumlichkeiten den Bedürfnissen der zwei Organisationen anzupassen.  Derzeit arbeitet Architekt Christian Hackl im Eilzugstempo an den Planungen, denn am liebsten würden sowohl Tourismusverband als auch Regionalverein Mühlviertler Kernland noch vor der Eröffnung der Landesausstellung ins neue Büro umziehen. Ob das möglich ist, lässt sich derzeit noch nicht genau sagen, realistisch ist aber ein Umzugstermin im Frühsommer.

Einfache Strukturen, viele Synergien
Auf jeden Fall ist die Vorfreude auf den Einzug in ein gemeinsames "Haus der Region" in Freistadt auf beiden Seiten sehr groß. "Für mich geht mit dem Haus der Region ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung", freut sich Leader-Managerin Conny Wernitznig. "Wir haben in vielen anderen Regionen gesehen, wie positiv sich die enge Zusammenarbeit von Regionalentwicklungsvereinen und Tourismusverbänden auf die Region auswirkt. Die Menschen im Kernland wünschen sich einfache Strukturen und ein Büro für eine Region und einen gemeinsamen Auftritt". Der Geschäftsführer des Tourismusverbandes, Karl Steinbeiß, sieht es ähnlich: "Im Sinne einer zukunftsorientierten Arbeit in und für die Region ist es unsere Pflicht, Synergien zu nutzen und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, um möglichst viel Zeit zu haben für die Menschen, die Projekte und die strategische Arbeit der Region. Und das lässt sich unter einem Dach besser bewerkstelligen als bisher in zwei getrennten Büros".

Experten für alle Erfordernisse
Ziel beider Organisationen ist es, so bald als möglich eine effiziente Arbeitsstruktur zu schaffen und dabei zu berücksichtigen, dass es auch künftig für verschiedene fachliche Erfordernisse die entsprechenden Experten geben wird. Das Team des Tourismusverbandes ist und bleibt Ansprechpartner für alle touristischen Angelegenheiten der Region, das Team der Leader-Region für alle Anfragen und Projekte zur Regionalentwicklung.  "Gemeinsam wollen und werden wir das Haus der Region in der Waaggasse/Rathausgasse beleben und es zu einer Servicedrehscheibe für die Region entwickeln", darüber sind sich alle einig. Neben allen bisherigen Info- und Serviceeinrichtungen wird es im Haus der Region übrigens auch einen kleinen Regionalshop geben und andere kreative Impulse aus und für die Region.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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